Hinterstoder Radtour Windischgarsten Oberösterreich Radfahren

 
 
                

75

 Kilometer

1488

 Höhenmeter gesamt

4

 Erlebniswert (1-5)

4

 Schwierigkeit (1-5)

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Von Windischgarsten in Oberösterreich führt die Radtour Hinterstoder über Roßleithen und Vorderstoder ins landschaftlich sehr schöne Stodertal nach Hinterstoder und Hinterberg Bezirk Kirchdorf an der Krems - Oberösterreich. Vor allem die höchsten Berge im Toten Gebirge ( z.B. Großer Priel 2.514m und Spitzmauer 2.446m ) sind sehr sehenswert. Die Radtour Hinterstoder kann auch sehr gut an die individuelle Kondition angepasst werden. So ist es ohne weiteres möglich z.B das Hintertal auszulassen, oder die Bergwertung auf der Höss - Bergpanoramastraße zu den Huttererböden und auch die Rückfahrt muss nicht unbedingt über Tambergau gefahren werden. 

Zuerst fährt man nach dem Start in Windischgarsten in Richtung Linz. Nachdem man im Ortsteil Pichl nach rechts auf die Pyhrnpaß - Bundesstraße abgebogen ist, biegt man bei Kilometer 1,7 nach links in Richtung Vorderstoder ab. Die erste Steigung nach Roßleithen hinauf ist nicht schwer, knapp 3 Kilometer mit 110 Höhenmeter. Nach einer kurzen, leichten Abfahrt folgt die zweite Steigung nach Vorderstoder hinauf. Auch die ist mit einer Länge von 3,8 Kilometer und einer durchschnittlichen Steigung von 4% nicht schwer, hat aber schon längere Abschnitte mit einer Steigung bis ca. 8-10%.

Bei Kilometer 17 erreicht man nach der Abfahrt von Vorderstoder über Mitterstoder zum ersten Mal Hinterstoder auf 595m. Der schöne Wintersportort wurde im Jahre 2000 mit dem " Europäischer Ortserneuerungs Preis " ausgezeichnet. Die nächsten 16 Kilometer der Stodertal Radtour sind sehr gemütlich, da Hinterberg nur ca. 100m höher liegt als Hinterstoder. Ideal um die schöne Landschaft ausgiebig zu bewundern. Vom Dietlgut bis zum Almgasthaus Baumschlagerreith ist die Straße jedoch nur mehr einspurig asphaltiert. Das Almgasthaus Baumschlagerreith ist bei Wanderern ein beliebter Ausgangspunkt - wie z.B. über das Salzsteigjoch 1.733m in die Steiermark zum Steirersee und Tauplitzalm.

Wieder in Hinterstoder zurück geht es jetzt auf der Hinterstoder Radtour die Höss - Bergpanoramastraße hinauf. Die 10 Kilometer lange und für Radfahrer bzw. Mountainbiker kostenlose Mautstraße führt hinauf zur Mittelstation der Skilifte in Hinterstation auf den Huttererböden. Mit durchschnittlich 8% ist die Steigung nicht zu anspruchsvoll und aufgrund des sehr guten Straßenbelags der Höss - Bergstraße ist die Auffahrt bis zu den Huttererböden auch für Rennradfahrer sehr gut möglich. Nach 3 Kilometer, sowie weiter oben auch, gibt es einige kurze ebene Abschnitte. Die Straße liegt überwiegend im Schatten, bietet aber auch einige sehr gute Aussichtspunkte. Etwa einen Kilometer vor den Huttererböden kann man als zweite Variante zur Edtbauernalm bzw. zum Jugendgästehaus  1.380m. Bei der Abfahrt von den Huttererböden nach Hinterstoder muss man beachten, dass auf der gesamten Mautstraße ein Tempolimit von 30 km/h besteht und in einigen Kurven etwas Schotter auf der Straße liegt.

Um nicht die gleiche Radstrecke nach Windischgarsten zurückzufahren, kann man so wie hier aufgezeichnet durch das Tambergautal entlang der Steyr nach Steyrbrücke und dann auf der Pyhrnpaß Bundesstraße an St. Pankraz vorbei nach Windischgarsten zurück radeln. Egal ob man um den Tamberg oder über Vorderstoder fährt bleiben für die letzte Etappe der Hinterstoder Radtour etwa 200 Höhenmeter. Wer sich für den Abschluss der Radtour Stodertal für Vorderstoder entscheidet kann als dritte, oft verkehrsarme Variante ein paar Kilometer nach Vorderstoder nach links zum Wildpark abbiegen und kommt dann in Pießling auf die Pyhrnpaß Bundesstraße. 

           

 

 

 

                   

 
 
                  

In der Nähe:

                                  

Die Urlaubsregion Pyhrn/Priel besteht aus den Gemeinden: Hinterstoder, Vorderstoder, Spital am Pyhrn, Windischgarsten, Edlbach, Rosenau am Hengstpaß, Roßleithen, Klaus / Steyrling und St. Pankratz.

Highlights der Urlaubsregion Pyhrn/Priel sind im Winter die beiden Skigebiete Wurzeralm und Hinterstoder, sowie zahlreiche Langlaufloipen. Wie z.B. das Langlauf- und Biathlonzentrum in der Innerrosenau am Fuße des Hengstpaß mit 25 Kilometer Langlaufloipe und allen Einrichtungen für die Biathleten. Ein Teil der Anlage kann auch mit Kunstschnee versorgt werden und im Sommer fungiert die Anlage als Skatepark für Inlineskater, Skirollern und Schießanlage, mit einer 2 Kilometer langen Bahn aus feinem Asphalt. Besonders schneesichere Höhenloipen findet man in den Skigebieten Wurzeralm und Höss/Hinterstoder. Rodelbahnen gibt es in Edlbach, Rosenau am Hengstpaß, Hinterstoder und Spital am Pyhrn, wobei die Rodelbahnen in Hinterstoder und Edlbach mit einer Flutlichtanlage auch das Rodeln in der Nacht möglich machen. Nach einem kalten Tag im Freien kann man im Panorama Hallenbad mit Sauna in Spital am Pyhrn wieder richtig angenehm "auftauen".

Im Sommer ist die Wanderregion Pyhrn/Priel im südlichen Oberösterreich, am Rande des Nationalparks Kalkalpen ein sehr beliebtes Ziel vieler Wanderurlauber, welche die landschaftlich reizvollen Touren sehr schätzen. Das Wandergebiet in der Urlaubsregion bietet viele unberührte Wälder, abenteuerliche Wanderwege in den vielen Schluchten, imposante Berggipfel mit einer herrlichen Aussicht auf die Alpen und viele bewirtschaftete Almen und Hütten, bei denen alle Gäste mit besten regionalen Produkten verköstigt werden. Die Wanderwege wurden mit einem einheitlichen Beschilderungssystem versehen, das die Wanderer neben Wegnummer und Richtung auch über Höhenangabe und Schwierigkeitsgrad informiert. Neben vielen Rad- und Mountainbiketouren ist auch noch der Golfplatz in Windischgarsten sehr interessant. Am Wurbauerkogel in Windischgarsten kann man zuerst über den Fitnessweg nach oben wandern, sich die Gegend vom Panoramaturm aus ansehen und anschließend auf einer der längsten Sommerrodelbahnen Österreichs wieder ins Tal fahren. Alle die nicht zu Fuß auf den Wurbauerkogel bei Windischgarsten gehen wollen, oder einfach öfters auf der Sommerrodelbahn fahren, gibt es auch einen Sessellift.

    

Das Tote Gebirge liegt in den Ostalpen und gehört zu den nördlichen Kalkalpen. Die 1.130 km² teilen sich auf die Bezirke Liezen, Gmunden und Kirchdorf an der Krems in den beiden Bundesländern Steiermark und Oberösterreich auf. Das Plateau des Toten Gebirge selbst unterteilt sich in Priel-, Warscheneck-, und Schönberggruppe. Im größten Karstgebiet Europas versickert das Wasser sehr schnell und daher ist das Gebiet des Toten Gebirge eher vegetationslos. Dachsteinkalk und Dolomit sind die beiden häufigsten Gesteinformen im Toten Gebirge. Das Tote Gebirge ist auch bekannt für seine ca. 600 Höhlen und Schächte. Das Schönberg-Höhlensystem ist mit 125 Kilometer und einer Tiefe von 1070m die längste Höhle. Der höchste Berg im Toten Gebirge ist der Große Priel mit 2.515m. Die bekanntesten Seen im Toten Gebirge sind: Altausseer See, Grundlsee, Offensee, Almsee, Ödsee, Elmsee, Schwarzensee, Steirersee, Lahngangseen und Wildensee. Neben den bekannten Skigebieten Loser, Tauplitzalm, Hinterstoder und Wurzeralm bietet das Tote Gebirge im Winter noch sehr viele Skitouren, Rodelbahnen, Langlaufloipen und wunderschöne, romantische Dörfer im Winterkleid. Im Sommer kommen viele Mountainbiker, Radfahrer, Wanderer, Bergsteiger, Kletterer, Paragleiter und Erholungssuchende ins Gebiet des Toten Gebirge.

              

Die Gemeinde Hinterstoder gehört zum Bezirk Kirchdorf an der Krems und hat etwas über 1.000 Einwohner. Die 150 km² große Gemeinde Hinterstoder liegt im Stodertal, einem Seitental des Kremstales und besteht aus den Ortsteilen Vordertambergau, Hinterberg, Mitterstoder und Hinterstoder. Am Talende befindet sich mit dem Großen Priel 2.514m auch der höchste Berg im Toten Gebirge.

Von 1994 weg wurden große Anstrengungen zur Dorferneuerung unternommen. Viele Häuserfassaden wurden erneuert und auch in der Straßenraumgestaltung wurde sehr viel getan. Im Jahre 2000 wurde Hinterstoder dafür mit dem "Europäischen Dorferneuerungspreis" ausgezeichnet. 2002 wurde mit der Hösshalle ein modernes Tagungs- und Veranstaltungszentrum eröffnet.

Freizeitangebote Hinterstoder im Winter: Skitourengehen, Winderwanderwege, Schneeschuhwanderungen, Pferdeschlittenfahrten, Paragleiten, Eisstockschießen, Rodeln auf der beleuchteten, 1,2 km langen Rodelbahn, Langlaufen ( Höhenloipe auf ca.1400m - Huttererböden ).

Freizeitangebote Hinterstoder im Sommer: Mountainbiken, Wandern, Paragliding, Klettern, Bergsteigen, Fischen, Baden, Tennis. Auch in den Sommermonaten Juli, August und September ist die Bergbahn in Hinterstoder in Betrieb. Die Hutterer Böden sind auch über eine 10 Kilometer lange Mautstraße erreichbar. So kann man bequem von den Hutterer Böden auf ca. 1400m einige nicht allzu anstrengende Spaziergänge oder Wanderungen unternehmen.

                                                                               

 

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