MTB - Tour Schladming Ramsau MTB Touren Schladming

 
 
          

Schladming

740m

Türlwand

1693m

53,9

 Kilometer

1.276

 Höhenmeter gesamt

5

 Erlebniswert (1-5)

4-5

 Schwierigkeit (1-5)

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 Webcams: Schladming / Planai    Haus    Ramsau am Dachstein

                                      
 

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Die MTB - Tour in der Dachstein Tauern Region von Schladming über Ramsau am Dachstein bis zur Türlwand am Fuße der Dachstein - Südwand und über Mandling wieder zurück nach Schladming beginnt bei der Talstation der Planai mitten in Schladming. Diese sehr schöne Rundfahrt mit dem Mountainbike ist durchgehend als Panorama Runde 05 sehr gut beschildert. Vom Parkplatz bei der Talstation der Planai fährt man ein paar Meter nach links zum Kreisverkehr und biegt dort nach rechts ab. Nachdem man die Enns überquert hat folgt man dem leicht abfallenden, asphaltierten Radweg. Nach etwa 3 Kilometer biegt die MTB - Tour in Schladming nach links über die Eisenbahnkreuzung ab und gleich darauf beginnt die 8%ige Steigung auf den Birnberg. Am Birnberg hab ich wohl ein Schild übersehen und bin dann nach einer kurzen Abfahrt auf der Straße das kurze Stück zum Lodenwalker gefahren. Im Vorhinein also diesen Streckenabschnitt besonders gut ansehen, oder noch besser als Detailausdruck auf die Mountainbike Tour mitnehmen. ( Orginalstrecke wäre violette Linie in der Google Map )

Beim Lodenwalker beginnt eine 12%ige, einen Kilometer lange Steigung in Richtung Parkplatz Silberkarklamm. Bei diesem Parkplatz zweigt die Mountainbiketour nach links ab und auf dem Schotterweg fährt man dann durch den Wald mit vielen kleinen Steigungen und Abfahrten in Richtung Ramsau am Dachstein. Nach dem Radweg entlang der Straße gibt es vor Ramsau am Dachstein noch einen kleinen Abstecher in den Ortsteil Ramsau - Kulm. Von Ramsau am Dachstein bis Mandling bei Kilometer 42 folgt ein guter Aussichtspunkt auf den anderen. Diese MTB - Tour trägt zurecht die Bezeichnung Panorama MTB - Tour. 1,5 Kilomter nach dem Ortszentrum in Ramsau am Dachstein biegt die Mountainbiketour im Ortsteil Schildlehen nach rechts ab und es beginnt die 5,3 Kilometer lange und im Durchschnitt 9%ige Auffahrt zur Türlwand. Entlang der Häuser ist die einspurige Straße bis zum Beginn des Forstwegs noch einen Kilometer lang asphaltiert. Die sehr gut befahrbare, einspurige Forststraße hat neben ein paar flacheren auch einige ziemlich steile Abschnitte mit ca. 15%. Bei der Talstation der Dachstein Gletscherbahn erreicht man mit 1693m den höchsten Punkt dieser Panorama - MTB Tour.

Bei der Türlwand hat man nicht nur eine besonders gute Aussicht auf den Hohen Dachstein, Dirndl, Hunerkogel, Mitterspitz und Torstein, sondern auch nach Westen zum Raucheck und Rötelstein. Weiter entfernt im Süden sieht man auch viele Gipfel der Schladminger Tauern. Auf der Abfahrt von der Türlwand biegt die MTB - Tour am Fuße des Dachsteins nach 1,4 Kilometer nach rechts zur Neustadlalm ab. Über einen schönen Forstweg fährt man mit dem Mountainbike in Richtung Bachlalm. Vor der kurzen 11%igen Steigung bis unterhalb der Bachlalm darf man ca. 300m lang auf einem Wanderweg direkt über die Wiese fahren. Bis auf eine schmale Holzbrücke, über die wohl nur Trialspezialisten fahren, sind auch für diesen Mountainbike - Leckerbissen keine besonderen, technischen Fähigkeiten notwendig. Wer beim Gasthof Bachlalm eine Rast einlegen möchte kann diesen bequem über eine etwas steilere Schotterstraße ( ca. 15% und 500m ) mit zusätzlichen 70 Höhenmeter erreichen. Der Gasthof Bachlalm auf 1.490m ist auch ein idealer Ausgangspunkt für einige Bergtouren wie z.B. auf den Rötelstein. Es folgt eine ca. 3 Kilometer lange Abfahrt bis zur Straße hinunter. Bis zur Abzweigung beim Auwirt fährt man 3 Kilometer weit in Richtung Ramsau am Dachstein. Auf dem folgenden, gemütlichen Forstweg ohne großem Gefälle erreicht man den besonders schönen, grün, schimmernden, kleinen Speichersee des Kraftwerks Grahsteg.

Vor dem Ort Mandling, an der Grenze der beiden Bundesländer Steiermark und Salzburg, ist noch eine Steigung mit 155 Höhenmeter zu bewältigen. Diese ist am Anfang in Richtung Filzmoos nicht steil, aber nach der Kehre wird es auf einer Länge von 800 mit 15% noch mal richtig steil. Die letzten 12 Kilometer dieser landschaftlich wunderbaren Mountainbiketour enden sehr gemütlich und immer leicht abfallend auf dem Ennstalradweg R7 bis zum Ziel in Schladming. Ein paar hundert Meter vor der Talstation der Planaibahnen überquert man den besonders schönen Hauptplatz von Schladming. In der Fußgängerzone gibt es einige Lokale und Restaurants mit vielen schattigen Plätzen. Diese Gelegenheit am Ende einer so schönen Mountainbike Tour noch einen gemütlichen Cafe, oder mehr zu genießen, sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

                          

Damit uns Mountainbikern in Schladming auch weiterhin die wunderbare Möglichkeit angeboten wird, in so einem schönen Tal der österreichischen Alpen unseren geliebten Mountainbikesport offiziell auszuüben, ist es von extrem hoher Wichtigkeit, dass sich alle von uns an folgende Regeln und Abmachungen halten. Denn neben dem Tourismus sind, so wie anderswo auch, die Jagd-, Forst- und Landwirtschaft in der Dachstein Tauern Region wichtige Erwerbszwecke. Deswegen müssen wir auch die Interessen der Bauern, Waldbesitzer, Förster und Jäger verstehen, respektieren und wahren.

  • Öffnungszeiten der MTB - Touren in Schladming : 1. Mai bis 10. September von 8-18 Uhr
  • Fußgänger und Wanderer haben Vorrang: Wir fahren auf Sicht und wählen unserer Geschwindigkeit so, dass wir wenn nötig jederzeit rechtzeitig anhalten können. An Fußgängern fahren wir immer langsam vorbei und achten dabei besonders auf Kinder, die Geschwindigkeiten und Abstände noch nicht so wir als Erwachsene einschätzen können. Eine freundliche Begrüßung und ein "Danke", wenn die Wanderer den Weg freimachen, helfen dem gegenseitigen Verständnis und damit dem Image der Mountainbiker.
  • Rücksicht auf die Natur: Wir fahren nur bei Tageslicht und halten uns an die vorgegebenen Öffnungszeiten. In die Wälder fahren wir frühestens 3 Stunden nachdem es hell geworden ist und verlassen den Wald auch 3 Stunden vor der Dunkelheit wieder. Wir nehmen unseren Müll wieder mit und vermeiden unnötigen Lärm. Wir lassen nichts anderes zurück als unsere Reifenspuren und nehmen nur unsere Eindrücke mit.
  • Wir fahren nur auf den Straßen und Wegen auf denen das Mountainbiken und Radfahren ausdrücklich erlaubt, oder nicht verboten ist. Keinesfalls fahren wir wild durch den Wald. Dafür gibt es in der Region viele spezielle Downhillstrecken.
  • Auch bergauf ist es ganz wichtig den Fahrradhelm aufzusetzen.
  • Wir nähern uns dem Weidevieh mit Schritttempo und verhindern damit mögliche Panikreaktionen. Auch die Weidegatter sind wieder sorgsam zu schließen. Bei Begegnungen mit Wildtieren bleiben wir stehen um den Tieren die Möglichkeit zu geben sich ohne Hektik zu entfernen.
  • Die MTB -  Touren gut vorbereiten: Nimm ein Handy, Werkzeug und eine kleine Notfallapotheke mit. Vor Beginn der Mountainbike Tour schauen wir nocheinmal nach, ob unser Bike technisch ok ist. Um uns nicht fahrtechnisch, oder konditionell zu überfordern informieren wir uns im vorhinein über die MTB - Tour und beachten auch das Wetter, den im hochalpinen Gelände kann das Wetter sehr schnell umschlagen. Vor schwierigen Passagen im Zweifelfall gleich absteigen und das Bike schieben.  

                         

 

                  

 
 

                                              

 

 Video Nr.28: MTB - Tour Schladming Dachstein  Video Nr.29: MTB - Tour Schladming Dachstein 
 
 

 

In der Nähe:

                             

Das Ennstal wurde, wie so viele Alpentäler in Österreich auch, nach dem größten Fluss benannt. Die Enns ist ein 254 Kilometer langer Nebenfluss der Donau. Sie entspringt im Bundesland Salzburg in den Radstätter Tauern am Fuße des Kraxenkogels. Von Salzburg fließt die Enns in östlicher Richtung durch die Steiermark. Zwischen Admont und Hieflau in der Obersteiermark durchbricht die Enns im Gesäuse, einem sehr engen Tal, die Ennstaler Alpen bevor sie nach Norden in Richtung Oberösterreich weiterfließt und im letzten Abschnitt die Grenze zwischen Oberösterreich und Niederösterreich bildet. Zwischen Enns und Mauthausen mündet die Enns dann als ca. 100m breiter Fluss in die Donau.            

Das Ennstal ist eines der großen Längstäler in Österreich und bildet die geologische Grenze zwischen Nördlichen Kalkalpen und den Zentralalpen südlich der Enns. Die Berge der nördlich gelegenen Kalkalpen sind oft sehr schroff und weniger bewaldet als die südlichen Zentralalpen deren sanftere Berge für Wanderer besser zugänglich sind. Wobei die Berge von Ost nach West immer höher werden. Im oberen Ennstal etwa bei der Grenze der beiden österreichischen Bundesländer Salzburg und Steiermark fließt die Enns südlich am Dachsteingletschers vorbei. Der Dachstein ist mit 2.995m der höchste Berg in der Steiermark. Im Ennstal leben die Leute hauptsächlich vom Tourismus und von der Landwirtschaft. Die größte alpine Wintersportregion findet man rund um Schladming in der Dachstein-Tauern-Region. Wer den Massentourismus nicht so mag, kann auf die weiter östlich gelegenen kleinen Skigebiete wie z.B in Gröbming (Stoderzinken), Donnersbach (Planneralm, Riesneralm) und Admont (Kaiserau) ausweichen. Schöne Langlaufgebiete gibt es in Ramsau am Dachstein, Tauplitzalm, Liezen/Pyhrn und Admont/Kaiserau. Dazu bietet das obere und mittlere Ennstal für Skitourengeher, Schneeschuhwanderer oder einfach Erholungssuchende viele schöne Touren und einsame entlegene Seitentäler. Im Frühling, Sommer und Herbst findet man im gesamten Ennstal eine schier unerschöpfliche Auswahl an Wanderwegen, Radwegen und Mountainbiketouren. Das Ennstal ist somit ein wunderbares Urlaubsgebiet für Skifahrer, Snowboarder, Tourengeher, Langläufer und Erholungssuchende im Winter und viele Urlauber kommen im Sommer ins Ennstal um zu Wandern, Klettern, Bergsteigen, Mountainbiken und mit dem Rad auf einer der zahlreichen Radtouren das schöne Alpengebiet zu erkunden. Das Gesäuse ist speziell bei Rafting- und Kajakfahrern sehr beliebt. Um die Natur zu schützen wurden im und in der Nähe des Ennstales viele Naturschutzgebiete angelegt. Wie z.B der Naturpark Sölktäler, Nationalpark Gesäuse und der Nationalpark Kalkalpen.

      

Die Stadt Schladming liegt an der Enns im oberen Ennstal - Steiermark - Österreich, hat etwa 4.400 Einwohner und eine Fläche von nur 10,3 km². Landschaftlich sehr interessant sind die Gegensätze des Dachsteingebirges im Norden von Schladming und die zu den Zentralalpen gehörenden Schladminger Tauern im Süden. Schladming ist der zentrale Ort der Region Schladming-Dachstein.

Bis ins 19. Jahrhundert war Schladming eine große Bergwerksstadt in der bis zu 1500 Knappen lebten. Es wurden Silber, Blei, Kupfer, Cobalt und Nickel abgebaut.

Mit dem Bau der Eisenbahnlinie durchs Ennstal am Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Schladming immer mehr zu einem beliebten Wintersportort. Der erste Skilift ging 1953 in Betrieb. Die Planai ist das größte Skigebiet in Schladming und gehört zum Skiverbund Amadé. Die Talstation befindet sich mitten im Stadtgebiet und bei großen Veranstaltungen auf der Planai wie z.B. dem Schladminger Nightrace (Skislalom) kommen bis zu 45.000 Zuseher nach Schladming. Nach 1982 werden in Schladming auch 2013 wieder die alpinen Skiweltmeisterschaften veranstaltet. Auch viele Abfahrtsrennen des alpinen Skiweltcups fanden auf der Planai bereits statt. Im Sommer endet beim Zielstation der Planai auch die 4,5 Kilometer lange Downhillstrecke der Mountainbiker. Seit einigen Jahren werden auch regelmäßig UCI Mountainbike Weltcup Veranstaltungen in Schladming durchgeführt.

Weitere sehr interessante Veranstaltungen in Schladming sind die Planai Classic - ein fünftägiges Oldtimertreffen, Pferdemarkt, Lederhosentreffen, Weinfest, Triker-Treffen sowie die bekanntesten Brauchtumsveranstaltungen Perchtenlauf, Osterfeuer, Palmprozession und einer der größten Krampusumzüge von Österreich im Dezember.

Freizeitangebote Schladming im Winter: Skifahren mit Flutlichtanlage fürs Nachtskifahren, beleuchtete Rodelbahn, Skitouren, Langlaufen, Snowboarden, Eislaufen, Eisstockschießen, Paragliding, Pferdeschlittenfahrten, Kino.  

Freizeitangebote Schladming im Sommer: Wandern, Bergsteigen, Klettern, Laufen, Radfahren, Moutainbiken, Tennis, Squash, Reiten, Beachvolleyball, Paragleiten, Minigolf, Fischen, Schwimmen, 18 Loch Golfanlage, Canyoning, Rafting, Downhill-Mountainbikestrecke auf der Planai.

            

Bekannt ist Ramsau am Dachstein nicht nur als großartiges Skigebiet, sondern auch wegen der herrlichen Langlaufloipen und der Skisprungschanze. Die Langlaufloipen haben insgesamt eine Länge von 150 km und liegen auf 1.100 bis 2.700Hm. Davon sind 70 km fürs Skating präpariert. Außerdem stehen auch im Winter 70 km Wanderwege zur Verfügung. Weiters trainieren bis zu 500 Langlaufathleten aus 25 Nationen auf der von Juli bis November präparierten 18 km langen Langlaufloipe am Dachstein Gletscher. Dort sind ebenfalls Diagonal -und Langlaufloipen für das Skaten vorhanden.

Die 3 Kilometer lange Rodelbahn ist mit einer Flutlichtanlage ausgestattet. Dadurch sind auch am Abend Abfahrten auf der Rodelbahn möglich.

Für Skitourengänger gibt es ab der Bergstation der Dachstein Gletscherbahn 16 Skiübergänge und steile Abfahrten. So kann man z.B die Talorte Bad Aussee, Hallstatt, Obertraun, Filzmoos, Ramsau, Gosau und Gröbming mit den Tourenskiern erreichen. Mit einer Streckenlänge bis zu 30 Kilometer und 2000m Höhenunterschied.

Weitere Freizeitangebote: Eislaufen, Eisstockschießen, Hallenbad, Schneeschuhwanderungen, Pferdeschlittenfahrten, Paragleiten, Skifahren auf 18 Pistenkilometern. Davon ist aber nur die Rittisbergbahn mit einem 4er Sessellift ausgestattet. Alle anderen Lifte sind Schlepplifte.

Die Gemeinde Ramsau am Dachstein - Bezirk Liezen - Steiermark liegt am südlichen Rand des Dachsteinmassivs auf etwa 1130Hm. In Ramsau leben 2700 Einwohner.

Sehenswert ist die Dachstein-Südwand Seilbahn, der Eispalast und die Aussichtsplattform Sky-Walk mit einer wunderbaren Aussicht auf das Dachsteinmassiv, Hallstättersee und Schladminger Tauern. Die Aussicht reicht an schönen Tagen bis nach Slowenien und Tschechien. Ein Teil des Fußbodens der Aussichtsplattform wurde mit einer Glasplatte versehen, sodass man an dieser Stelle direkt an die 250m in die Tiefe schauen kann.

 

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