Fuschertörl Großglockner Radtour Grossglockner Fahrradtour

 

 
 

 

          

 Bruck an der Glocknerstraße

767m

 Fuschertörl

2430m

 27

 Kilometer

 1663

 Höhenmeter gesamt

 5

 Erlebniswert (1-5)

 5

 Schwierigkeit (1-5)

 Link zum aktuellen Wetter im Tal dieser Tour

Webcams:   Großglockner Fuschertörl     Kals in Osttirol

    
 

      

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Von Bruck an der Glocknerstraße geht es die ersten 10 km auf der Großglockner Hochalpenstraße noch sehr flach dahin. Gleich nach Fusch an der Glocknerstraße beginnen die restlichen 17 Kilometer mit Steigungen von maximal 12%. Und nach 14 Kehren erreicht man das auf 2430m hoch gelegene Fuschertörl. Die beste Gelegenheit für eine Radtour auf das Fuschertörl bietet sich jedes Jahr am ersten Juniwochenende beim Glocknerkönig Radrennen an. An diesem Tag ist die Großglockner Hochalpenstraße für dieses Radrennen von der Mautstation Ferleiten bis zum Fuschertörl für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Ohne lästige Abgase und mit Tausenden gleichgesinnten Radsportbegeisterten wird die Radtour auf das Fuschertörl zum einzigartigen und bestorganisierten Erlebnis. Nur auf das Wetter sollte man besonders aufpassen, denn wenn es herunten regnet, dann schneit es oben sehr oft. Und bei Schneefall aufs Fuschertörl zu fahren ist sicher nicht jedermanns Sache. Es gibt auch einen Kleidertransportservice. Man erspart sich so einiges an Gewicht. Außerdem bekommt jeder Teilnehmer oben nach dem Rennen einen leckeren Kaiserschmarrn. Wer sich danach noch fit fühlt kann dann noch weiter bis zum Hochtor oder bzw. und auf die Edelweißspitze fahren. Die Tour hat dann 71 Kilometer und 2284Hm. Man sollte aber immer das Wetter im Auge behalten, denn es kann sehr leicht sein, dass das Wetter dort oben sehr schnell umschlägt. Deswegen auch eine winddichte Radjacke, eine lange Radhose, lange Radhandschuhe und ein frisches Radtrikot einpacken, damit man sich auf der Abfahrt nicht verkühlt. Auch an sehr heißen Tagen hat es ganz oben auf der Großglockner Hochalpenstraße nicht viel mehr als ca. 10-15 Grad. 

Die bemautete Großglockner Hochalpenstraße ist eine der bekanntesten und schönsten Alpenstraße. Sie beginnt in Bruck an der Glocknerstraße – österreichisches Bundesland Salzburg und endet nach 48 Kilometern und 36 Kehren in Heiligenblut – österreichisches Bundesland Kärnten. Dazwischen durchquert man alle Vegetationszonen in den Alpen. Vom schönen Tal in der Nähe von Zell am See beginnend, geht es an den artenreichen Almwiesen vorbei bis es über der  Waldgrenze nur mehr Felsen gibt und man nach gerade mal 30 Kilometer einen herrlichen Ausblick auf die im Gletschergebiet der Hohen Tauern liegenden höchsten Berge Österreichs hat. z.B. auf den Großglockner mit 3798m höchsten Berg Österreichs.

Die Menschen nutzen diesen Paß vorbei am Großglockner über das Hochtor schon seit ca. 2000 v. Chr. Dies belegen viele Funde bzw. Kelten-, Römer-, und Säumerwege. Die Großglockner Hochalpenstraße wurde 1935 nach einer Bauzeit von 5 Jahren eröffnet. Heute zählt die berühmte Großglockner Hochalpenstraße jedes Jahr ca. 900.000 Besucher.

Die ersten 10 Kilometer auf der Salzburger Seite, beginnend in Bruck an der Glocknerstraße auf 767m, bis kurz nach Fusch an der Glocknerstraße (805m) sind noch sehr flach. Auf den anschließenden 17 Kilometern mit maximal 12 Prozent Steigung erreicht man das Fuschertörl (2430m). Den höchsten Punkt der Großglockner Hochalpenstraße mit 2571m, erreicht man auf der Edelweisspitze. Die schmale gepflasterte Stichstraße beginnt beim Fuschertörl Restaurant (2410m) und endet nach 1,6 Kilometer auf der Edelweisspitze bei einem großen Parkplatz. Von der Edelweisspitze hat man die beste Aussicht auf dem Salzburger Teil der Glocknerstraße. Auf der Edelweisspitze befinden sich noch ein kleines Informationszentrum und die Edelweißhütte. Zurück auf dem Fuschertörl fährt man auf der Großglockner Hochalpenstraße ca. 2 Kilometer bergab zur Fuscherlacke und dann wieder 4 Kilometer bergauf zum Hochtor auf 2510m. Durch einen 311m langen Tunnel erreicht man die kärntnerische Seite der Großglockner Hochalpenstraße. Nach einer kurzen Abfahrt, bei der Abzweigung Gletscherstraße kann man noch auf die Kaiser Franz Josefs Höhe (2369m) hinauffahren um dort den besten Ausblick auf den Großglockner und auf den Gletscher – die Pasterze, zu genießen. Wer nicht auf die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe fährt erreicht nach der kurzen Steigung auf das Kasereck mit ca. 60 Höhenmeter nach fast 48 schönen und lehrreichen Kilometern Heiligenblut (1301m).

Entlang der Großglockner Hochalpenstraße gibt es mehrere Ausstellungen und Themenspielplätze für Kinder. So erfährt man mehr über die alpine Ökologie im Museum Alpine Naturschau, geschichtliches z.B bei der Informationsschau im Piffkar, eine Greifvogel Informationsstelle gibt es zwischen Fuschertörl und Fuscherlacke und auch der Blütenpracht in den Glocknerwiesen ist eine eigene Ausstellung auf der Großglockner Hochalpenstraße gewidmet. Die größte und teils multimediale Ausstellung befindet sich im Besucherzentrum auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. In 4 Stockwerken werden auf ca. 1000m² und bei freiem Eintritt viele Informationen über Großglockner, Gletscher, Fels und Eis an die Besucher weitergegeben. So kann man aus der Fahrt über die Großglockner Hochalpenstraße einen spannenden, lehr- und erlebnisreichen, Eintagesausflug machen. 

          

         

 
 

            

In der Nähe:

  
Der Großglockner ist mit 3.798m der höchste Berg in Österreich. Er gilt als einer der bedeutensten Gipfel in den Alpen und gehört zur Glocknergruppe in den Hohen Tauern. Der Großglockner liegt im Bundesland Kärnten an der Grenze zu Osttirol und wurde im Jahre 1800 von einer Großexpedition unter Leitung von Fürstbischof Salm Reifferscheidt-Krautheim das erste Mal bestiegen.

Den hervorragenden Ausblick am Großglockner der bis zu 220 Kilometer reichen kann genießen jedes Jahr ca. 5.000 Bergsteiger. Kurz vor dem Gipfel des Großglockner liegt zwischen Kleinglockner und Großglockner die Glocknerscharte. 600 Höhenmeter unter der höchstgelegenen Scharte in Österreich beginnt nach der ca. 55° steilen Pallavicini - Rinne der Glocknerkees. Im Gebiet um den Glockner wurde im vorigen Jahrhundert auch der Alpensteinbock wieder angesiedelt. Weiters findet man noch das Murmeltier, Gämse, Gänsegeier, Steinadler, Bartgeier, sowie einige Schmetterlingsarten.

Nicht nur wegen der bis zu 150 Bergsteiger die am Großglockner einen Gipfelsieg feiern ist der Großglockner eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten. In der unmittelbaren Nähe wurde über das Fuschertörl und Hochtor die Großglockner Hochalpenstraße gebaut. Von der Kaiser Franz Josef Höhe hat man einen wunderbaren Blick auf den Gipfel des Großglockner und die Pasterze. Seit 1981 ist der Kärntner Teil des Großglockner Bestandteil des Nationalpark Hohe Tauern. 1986 wurde ein Sonderschutzgebiet im Bereich des Großglockner und Pasterze eingerichtet und seit 1992 ist auch der Tiroler Teil am Großglockner Bestandteil des Nationalparks.

    

 

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