Glocknerkönig 2008 Radmarathon GroßGlockner Hochalpenstraße

 
 

         

 27

 Kilometer

 1.663

 Höhenmeter gesamt

 5

 Erlebniswert (1-5)

 5

 Schwierigkeit (1-5)

glocknerkoenig.com

 Offizielle Homepage des Veranstalters

Webcams:   Großglockner     Kals in Osttirol

Download der GPS Daten von gps-tour.info - Tour Nr. 18066

 

 Die beste Gelegenheit um auf der Großglockner Hochalpenstraße eine Radtour zum Fuschertörl, Hochtor und Edelweisspitze zu unternehmen, bietet sich jedes Jahr am ersten Juniwochenende beim Glocknerkönig an. An diesem ersten Sonntagvormittag im Juni ist die Großglockner Hochalpenstraße für eines der besten und exklusivsten Radrennen ab der Mautstation Ferleiten bis zum Fuschertörl für die Kraftfahrzeuge bis ca. 10h30 gesperrt. So kann man am gefahrlosesten und in frischer Luft ohne lästige Abgase einen der schönsten und berühmtesten Alpenpässe mit dem Rad erklimmen. Solche Privilegien haben sonst nur die Radprofis auf der Österreich Rundfahrt. Auch bei der Österreich Radrundfahrt erhält der Erste auf dem Fuschertörl den Titel " Glocknerkönig ".

Jedoch darf man nie außer Acht lassen, dass man sich bei ca. 2500 Höhenmeter in das hochalpine Gelände der Hohen Tauern begibt. Das bedeutet zum Beispiel, wenn es im Tal bei 10-15 Grad regnet, kann es oben am Fuschertörl, Hochtor und Edelweisspitze schneien. Und wegen der Fernsicht ist das Glocknerkönig Radrennen für mich sowieso nur bei schönem Wetter zu empfehlen. Bei schönem Wetter ist die Radtour auf der Großglockner Hochalpenstraße immer eines der Highlights der ganzen Radsaison. 2002 zählte das Glocknerkönig Radrennen ca.1500 Starter und heuer im Jahr 2008 waren es sogar schon 2423 teilnehmende Radfahrer. Das allein zeigt welch wundervolle Veranstaltung der Glocknerkönig ist, denn 2423 teils von weither angereiste Radfahrer können nicht irren. Und sicher sind so wie ich viele Hobbyradler als "Wiederholungstäter" schon öfters beim Glocknerkönig gestartet. Bis 2008 war ich 4mal am Fuschertörl und es ist sicher beim zehntenmal auch noch so wunderschön wie beim ersten Mal. In den 1,5 bis 3 Stunden nimmt man einfach so viele schöne Eindrücke mit, dass man schon einen Tag nach dem Glocknerkönig darauf hofft im nächsten Jahr wieder so ein schönes Wetter bei dieser großartigen Veranstaltung zu haben. Von Bruck an der Glocknerstraße geht es die ersten 10 km fast flach bis kurz nach Fusch an der Glocknerstraße dahin und man kann noch den einen oder anderen Windschatten ausnützen. Aber dann kommen die restlichen 17 km mit maximalen Steigungen von 12%. Hier ist jeder auf seine eigene Kondition angewiesen.

Mit 14 Kehren geht es rauf auf 2.430 Höhenmeter bis zur Fuschertörl Gedenkkapelle. Nur in den Kehren kann man sich für einige Sekunden ein wenig ausrasten. Besonders interessant an dieser Strecke ist, dass man alle in unserem Alpenraum vorhandenen Vegetationszonen durchfährt. Vom Tal weg geht es vorbei an der Almenlandschaft, weiter geht es dann durch den Wald und über die Baumgrenze hinweg, bis knapp unterhalb der Gletscherregion.  Landschaftlich und wegen des Glocknerkönig Radrennens immer wieder ein Riesenerlebnis. Es gibt auch einen Kleidertransportservice. Man erspart sich so einiges an Gewicht, dass man nicht selbst raufschleppen muss. Auf jeden Fall sollte ein frisches Raddress, winddichte Radjacke, lange Radhose und lange Radhandschuhe für die Abfahrt eingepackt werden. Beim Museum der alpinen Naturschau etwas unterhalb des Fuschertörl gibt es nach dem Radrennen einen leckeren Kaiserschmarrn. Wer sich dann noch fit fühlt kann dann noch weiter bis zum Hochtor und auf die Edelweisspitze fahren. Die Tour hat dann 71 Kilometer und 2284Hm. Man sollte aber immer das Wetter im Auge behalten, denn es kann sehr leicht sein, dass das Wetter dort oben in den Hohen Tauern sehr schnell umschlägt. Da ja fast jeder an seine Leistungsgrenze geht, sollte man nach der Abfahrt ins Tal noch ordentlich ausradeln, um einen Muskelkater zu verhindern. Hier bietet sich die Strecke von Bruck an der Glocknerstraße nach Saalbach-Hinterglemm an. Wobei jeder individuell die Regenerationsradtour nach belieben abkürzen kann. Fotos vom Fuschertörl wenn man nicht beim Glocknerkönig Radmarathon mitfährt gibt es hier.

 
 

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