Ardning Alm MTB - Tour Ardning Mountainbiketour

 

 
 

 

            

                                    

13,7

 Kilometer

643

 Höhenmeter gesamt

5

 Erlebniswert (1-5)

3

 Schwierigkeit (1-5)

 Link zum aktuellen Wetter dieser Tour

Webcams:    Hall bei Admont     Liezen     Weng im Gesäuse

   
 

MTB Tour Ardning auf einer größeren Karte anzeigen

                              

 Download der GPS - Daten von gps-tour.info

 

 

Die Ardningalm MTB - Tour beginnt bei der Westeinfahrt von Ardning - Ennstal / Bezirk Liezen / Steiermark / Österreich. Es sind bei der westlichen Ortseinfahrt von Ardning auch einige Parkplätze vorhanden. Zuerst fährt man mit dem Mountainbike in Ardning kurz vor dem Tennisplatz links hinauf über den Bahnübergang. Die MTB - Tour zur Ardningalm ist sehr gut beschildert. Bis zum Ortsende von Ardning ist die Straße asphaltiert und danach beginnt ein schön angelegter Forstweg mit durchgehend gleichmäßiger Steigung von 10%.

Nach 4,5 Kilometer erreicht man die Ardningalm auf 1040m bis zur der man auch mit dem Auto hochfahren könnte. Nach der Ardningalm geht es auf dieser Mountainbike Tour zur Igelsfeldalm, auf einem nicht mehr so schönen und steinigeren Forstweg, weiter. Die Kehren sind fast so wie auf einer klassischen Passstraße angelegt. Nach 7 Kilometer erreicht man das Ende des Forstweg beim Iglsfeld auf 1285m. Besonders beeindruckend auf dieser MTB - Tour in Ardning sind die sehr schönen Berge der Haller Mauern und beim Bosruck. Aber auch die zahlreichen Blumen und Pflanzen und die Einkehrmöglichkeit bei der schönen Ardningalm machen diese MTB - Tour zu einem sehr wertvollen Erlebnis.

Leider ist das Radfahren von der Ardningalm über die Bacheralm nach Hall bei Admont verboten. Diese wunderbare Tour ist nur den Wanderern vorbehalten und deshalb muss man auf gleichen Weg wieder zurück nach Ardning biken.

 

Damit uns Mountainbikern auch weiterhin die wunderbare Möglichkeit angeboten wird, in den österreichischen Alpen unseren geliebten Mountainbikesport auszuüben, ist es von extrem hoher Wichtigkeit, dass sich alle von uns an folgende Regeln und Abmachungen halten. Denn neben dem Tourismus sind die Jagd-, Forst- und Landwirtschaft wichtige Erwerbszwecke. Deswegen müssen wir auch die Interessen der Bauern, Waldbesitzer, Förster und Jäger verstehen, respektieren und wahren.

  • Fußgänger und Wanderer haben Vorrang: Wir fahren auf Sicht und wählen unsere Geschwindigkeit so, dass wir wenn nötig jederzeit rechtzeitig anhalten können. An Fußgängern fahren wir immer langsam vorbei und achten dabei besonders auf Kinder, die Geschwindigkeiten und Abstände noch nicht so wie wir als Erwachsene einschätzen können. Eine freundliche Begrüßung und ein "Danke", wenn die Wanderer den Weg freimachen, helfen dem gegenseitigen Verständnis und damit dem Image der Mountainbiker.
  • Rücksicht auf die Natur: Wir fahren nur bei Tageslicht und halten uns an die vorgegebenen Öffnungszeiten. In die Wälder fahren wir frühestens 3 Stunden nachdem es hell geworden ist und verlassen den Wald auch wieder 3 Stunden vor der Dunkelheit. Außer es werden auf der MTB-Tour die Öffnungszeiten angegeben. Wir nehmen unseren Müll wieder mit und vermeiden unnötigen Lärm. Wir lassen nichts anderes zurück als unsere Reifenspuren und nehmen nur unsere Eindrücke mit.
  • Wir fahren nur auf den Straßen und Wegen auf denen das Mountainbiken und Radfahren ausdrücklich erlaubt, oder nicht verboten ist. Keinesfalls fahren wir wild durch den Wald. Dafür gibt es in Österreich ein großes Angebot an speziellen Downhillstrecken. Forststraßen sind Betriebsflächen. Daher vor unübersichtlichen Stellen die Geschwindigkeit reduzieren, da man immer mit Holz, Weidevieh oder Gegenverkehr rechnen muss.
  • Jene Radfahrer die auf den Straßen nebeneinander fahren machen sich keinesfalls beliebt und erhöhen das Unfallrisiko enorm, da sie die Autofahrer oft zu riskanteren Überholmanövern zwingen. Wenn ein akzeptabler Radweg in der Nähe ist sollten auch Rennradfahrer den Radweg benützen. 
  • Auch bergauf ist es ganz wichtig den Fahrradhelm aufzusetzen.
  • Wir nähern uns dem Weidevieh im Schritttempo und verhindern damit mögliche Panikreaktionen. Auch die Weidegatter sind wieder sorgsam zu schließen. Bei Begegnungen mit Wildtieren bleiben wir stehen um den Tieren die Möglichkeit zu geben sich ohne Hektik zu entfernen.
  • Die Tour gut vorbereiten: Nimm ein Handy, Werkzeug und eine kleine Notfallapotheke mit. Vor Beginn der Mountainbiketour schauen wir noch einmal nach ob unser Mountainbike oder Rennrad technisch ok ist. Um uns nicht fahrtechnisch, oder konditionell zu überfordern, informieren wir uns im Vorhinein über die Tour und beachten auch das Wetter, den im hochalpinen Gelände kann das Wetter sehr schnell umschlagen. Vor schwierigen Passagen bleiben wir stehen und steigen im Zweifelsfall gleich ab und schieben unser Mountainbike.

         

        

 
 

         

 

 

 

       

In der Nähe:

     

Die Gemeinde Ardning - Bezirk Liezen - Ennstal - Obersteiermark - Steiermark - Österreich, hat ca. 1250 Einwohner, liegt auf einer Höhe von 696m und hat eine Fläche von 34,03 km². Die erste urkundliche Erwähnung von Ardning mit dem Namen Arnich war im Jahre 1077. Man vermutet, dass sich der Name der Gemeinde Ardning vom slawischen jar - 'Graben, Schlucht, Rinne, Bächlein', ableitet.

Das Pürgschachner Moor bei Ardning ist eines der wenigen noch gänzlich natürlich erhalten gebliebenen Hochmoore in Österreich. Auf dem Naturlehrpfad am Rand des 50 ha großen, naturgeschützten Pürgschachner Moores, kann man  seltene Pflanzen und Tiere erleben. 17 Libellenarten, ca. 350 Schmetterlingsarten und einige seltene Vogelarten leben im Pürgschachner Moor. Der fleischfressende Sonnentau ist auch im Wappen der Gemeinde Ardning enthalten. Weite Flächen voll mit roten, gelben, braunen Moosen, mit Heidekräutern und Wollgras, lassen erahnen wie die Landschaft im Ennstal noch im Mittelalter vor der Ennsregulierung ausgesehen haben muss. Die Bezeichnung Hochmoor hat nichts mit der Seehöhe zu tun, sondern, dass sich die Torfschichten einige Meter in die Höhe wölben (so wie bei einem Brillenglas) und den Kontakt zum Grundwasser verlieren. Die Wölbung im Pürgschachner Moor beträgt 5-7m und die Torfschichten, die sich seit dem Ende der letzten Eiszeit gebildet haben, erreichen eine Stärke bis zu 7m. 

Nach der Wanderung über die Ardningalm, oder der MTB - Tour Ardningalm ist besonders auch der Besuch der Wallfahrtskirche Frauenberg am Kulm neben dem Kalvarienberg und einen Kilometer östlich von Ardning zu empfehlen. Die Marienkirche mit den 2 sehr schönen barocken Zwiebeltürmen liegt 130m über dem Ennsboden. Erste urkundliche Erwähnung fand die Wallfahrtskirche Frauenberg - Stift Admont im Jahre 1175 und seit dem Beginn des 15. Jahrhunderts begannen die Wallfahrten nach Frauenberg ins schöne Ennstal - Steiermark - Österreich. Bei der Wallfahrtskirche Frauenberg wurde auch ein wunderschöner, japanischer Meditationsgarten angelegt, von dem man eine herrliche Aussicht nach Westen bis hin zum Grimming hat. Ein wunderschöner Ort der Ruhe und besonders geeignet zum seelischen Krafttanken. Auf der westlichen Seite reicht die Aussicht bis ins Admonter Becken und die ersten Berge des Gesäuses mit dem Gesäuseeingang.

Da der steirische Ennstalradweg R7 auch in Ardning hindurch und an Frauenberg vorbeiführt ist Ardning und die Wallfahrtskirche Frauenberg sehr gut mit dem Rad erreichbar.

Freizeitangebote Ardning im Winter: Skitouren, Langlaufen, Winterwanderungen, Rodeln, Eislaufen, Eisstockschießen.

Freizeitangebote Ardning im Sommer: Wandern, Mountainbiken, Radfahren, Naturlehrpfad im Pürgschachner Moor, Laufen, Naturfreibad in Frauenberg, Bergsteigen, Klettern. 

Das Ennstal wurde, wie so viele Alpentäler in Österreich auch, nach dem größten Fluss benannt. Die Enns ist ein 254 Kilometer langer Nebenfluss der Donau. Sie entspringt im Bundesland Salzburg in den Radstätter Tauern am Fuße des Kraxenkogels. Von Salzburg fließt die Enns in östlicher Richtung durch die Steiermark. Zwischen Admont und Hieflau in der Obersteiermark durchbricht die Enns im Gesäuse, einem sehr engen Tal, die Ennstaler Alpen bevor sie nach Norden in Richtung Oberösterreich weiterfließt und im letzten Abschnitt die Grenze zwischen Oberösterreich und Niederösterreich bildet. Zwischen Enns und Mauthausen mündet die Enns dann als ca. 100m breiter Fluss in die Donau.            

Das Ennstal ist eines der großen Längstäler in Österreich und bildet die geologische Grenze zwischen Nördlichen Kalkalpen und den Zentralalpen südlich der Enns. Die Berge der nördlich gelegenen Kalkalpen sind oft sehr schroff und weniger bewaldet als die südlichen Zentralalpen deren sanftere Berge für Wanderer besser zugänglich sind. Wobei die Berge von Ost nach West immer höher werden. Im oberen Ennstal etwa bei der Grenze der beiden österreichischen Bundesländer Salzburg und Steiermark fließt die Enns südlich am Dachsteingletschers vorbei. Der Dachstein ist mit 2.995m der höchste Berg in der Steiermark. Im Ennstal leben die Leute hauptsächlich vom Tourismus und von der Landwirtschaft. Die größte alpine Wintersportregion findet man rund um Schladming in der Dachstein-Tauern-Region. Wer den Massentourismus nicht so mag, kann auf die weiter östlich gelegenen kleinen Skigebiete wie z.B in Gröbming (Stoderzinken), Donnersbach (Planneralm, Riesneralm) und Admont (Kaiserau) ausweichen. Schöne Langlaufgebiete gibt es in Ramsau am Dachstein, Tauplitzalm, Liezen/Pyhrn und Admont/Kaiserau. Dazu bietet das obere und mittlere Ennstal für Skitourengeher, Schneeschuhwanderer oder einfach Erholungssuchende viele schöne Touren und einsame entlegene Seitentäler. Im Frühling, Sommer und Herbst findet man im gesamten Ennstal eine schier unerschöpfliche Auswahl an Wanderwegen, Radwegen und Mountainbiketouren. Das Ennstal ist somit ein wunderbares Urlaubsgebiet für Skifahrer, Snowboarder, Tourengeher, Langläufer und Erholungssuchende im Winter und viele Urlauber kommen im Sommer ins Ennstal um zu Wandern, Klettern, Bergsteigen, Mountainbiken und mit dem Rad auf einer der zahlreichen Radtouren das schöne Alpengebiet zu erkunden. Das Gesäuse ist speziell bei Rafting- und Kajakfahrern sehr beliebt. Um die Natur zu schützen wurden im und in der Nähe des Ennstales viele Naturschutzgebiete angelegt. Wie z.B der Naturpark Sölktäler, Nationalpark Gesäuse und der Nationalpark Kalkalpen.

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