Erb Radtour Steiermark Radfahren Alpen Gesäuse

 
 

                         

 St.Gallen

510m

Erbsattel

671m

 Großreifling

515m

 10

 Kilometer

 161

 Höhenmeter gesamt

 3

 Erlebniswert (1-5)

 2

 Schwierigkeit (1-5)

 Link zum aktuellen Wetter dieser Tour

    Webcams:    Hall bei Admont      Weng im Gesäuse 

 

                  

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Von St.Gallen sind es auf der Erb Radtour bis zum Erb ca. 4 Kilometer, wobei die letzten 2 Kilometer eine mittelschwere Steigung aufweisen. Die 161 Höhenmeter der Erb Radtour sollten aber für keinen Radfahrer oder Biker ein Problem darstellen. Landschaftlich ist das Gebiet rund um den Erbsattel das in der Nähe des Nationalpark Gesäuse liegt sehr schön. Entlang der Straße gibt es auch einige Kunstwerke zu bewundern. Vom Erb nach Großreifling ist die Abfahrt nicht steil. Hier kann man sich noch ausrasten, denn in Großreifling folgt der nächste kurze, steile Anstieg nach Landl, wenn man auf einer längeren Radtour durch das Gesäuse in Richtung Hieflau weiterfährt.

Das Erb ist ein kleiner Alpenpass in der Steiermark - Österreich - Austria und auch ein Ausgangspunkt für einige wunderbare Wanderungen im Gesäuse / Steiermark. z.B Wanderung auf den Kleinen Buchstein und die Ennstalerhütte.  

St.Gallen : Die 1.600 Einwohner zählende Marktgemeinde St. Gallen liegt im Bezirk Liezen / Obersteiermark an der Grenze zum benachbarten Bundesland Oberösterreich. Wegen seiner wunderbaren Natur ist St. Gallen Mitglied des Nationalpark Gesäuse und des Naturpark Steirische Eisenwurzen. Im 12. Jahrhundert lies das Stift Admont die Gegend bei St. Gallen aufgrund der vorhandenen Wasserkraft und des Waldreichtums roden und bis ins 19. Jahrhundert wurde dann das Eisenerz vom Erzberg verarbeitet. Aus dieser Zeit stammen auch die schönen Hammerherrenhäuser im Ortszentrum. St. Gallen liegt an der Eisenstraße, was aber heute nur mehr zu touristischen Zwecken dient.

Im 13. Jahrhundert wurde die Burg Gallenstein zum Schutz der Bevölkerung und als Sitz des Verwaltung des Stifts Admont errichtet. Die Burgruine wurde vom Burgverein Gallenstein wieder aufgebaut. Die Burg Gallenstein ist heute ein sehr beliebtes Ausflugsziel und Austragungsort einiger kultureller Veranstaltungen. Das jährliche Festival St. Gallen, das Ende August stattfindet, hat schon so was wie einen richtigen Festspiel Charakter. 

Eine besondere Innovation ist auch der Wasserspielpark Eisenwurzen in St. Gallen. Der speziell für Kinder sehr interessante Freizeitpark bietet viele Einrichtungen rund um das Thema Wasser. Die Kinder und auch die Eltern können sich den ganzen Tag aktiv mit dem Thema Wasser auseinandersetzen und dabei auch viel lernen und einige Erfahrungen sammeln. Das Angebot ist so vielfältig, dass man den ganzen Tag im Wasserspielpark Eisenwurzen verbringen kann. Es stehen viele Geräte bereit um das Wasser zu stauen, abfließen zu lassen, umzuleiten und wieder in die Höhe zu transportieren. Mit einem Kanu darf man auf 3 mit Schleusen verbundenen Staubecken auf und ab fahren. In einem kleinen Teich steht eine Wasserburg, die mittels einer Hängebrücke mit dem Ufer verbunden ist. Weiters fahren die Kinder gerne mit dem Floß, klettern, rutschen und spielen auf der Sandburg. In einer kleinen Schmiede und im Sägewerk, die vom Wasser betrieben werden, finden immer wieder kleine Vorführungen statt.

     

    

 
 

              

In der Nähe:

      
Das Gesäuse: Der Nationalpark Gesäuse in den Ennstaler Alpen - Gesäuse ist mit 11.054 Hektar der drittgrößte Nationalpark in Österreich. Der höchste Berg ist das Hochtor mit 2370m. Die beiden Gebirgsstöcke Buchsteinmassiv und Hochtorgruppe bestehen größtenteils aus Dachsteinkalk und Ramsaudolomit. Es ist jedes Mal sehr beeindruckend wie sich die Enns im Durchbruchstal einen Weg durch die links und rechts steil in die Höhe ragenden Berge gebahnt hat. Die Enns ist speziell im Bereich des Gesäuseeingang kein träger, sondern ein reißender, wilder Fluss. Wer dies ganz genau erleben möchte bucht ganz einfach eine Raftingtour auf der Enns. Weiters ist das wildromantische Gesäuse ein Anziehungspunkt für tausende Wanderer, Wildwasserpaddler, Radfahrer, Bergsteiger und Erholungssuchende. Im Bereich des Gesäuses gibt es von 978m bis 1723m insgesamt 9 Almhütten, die ihr Angebot speziell für Wanderer und Bergsteiger ausgerichtet haben. Die "Hauptstadt" des Gesäuses, oder auch "Xeis" genannt ist der kleine Ort Gstatterboden. 

Der Nationalpark Pavillon Gstatterboden ist eine sehr gute Möglichkeit auf der Gesäuse Radrunde eine längere Pause einzulegen. Allein schon die Architektur des Gebäudes und ein modernes Restaurant mit sonniger Terrasse und guter Aussicht auf die Hochtorgruppe sind sehr interessant. In der multimedialen Geologieausstellung, die sich ebenfalls im Naturpark Pavillon Gstatterboden befindet, erfährt man auf sehr interessante Weise mehr über die Geologie und Entstehung des Gesäuses. So gibt es zum Beispiel eine virtuelle Klettertour, eine virtuelle Skiabfahrt über einen Eiszeitgletscher und einen virtuellen Drachenflug über den Nationalpark Gesäuse. Der Parkplatz beim Nationalpark Pavillon in Gstatterboden ist auch der Ausgangspunkt der offiziellen Hochscheibenalm Mountainbike Tour die mitten durch den Nationalpark Gesäuse führt. Ein Geheimtipp unter allen Mountainbikern, da man neben der anspruchsvollen Tour auf die Hochscheibenalm (1195m), auch die wundervolle, naturbelassene Landschaft im Nationalpark Gesäuse sehr gut kennenlernt. Vor allem aber ist die Hochscheibenalm MTB Tour deshalb empfehlenswert, da es entlang der gesamten Strecke viele sehr gute Aussichtspunkte gibt.

 

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