Kaiserau Radtour Admont Radtouren Admont Gesäuse

 
 
            

 Admont

637m

Kaiserau

1106m

 Trieben

711m

 15

 Kilometer

 400-472

 Höhenmeter gesamt

 4

 Erlebniswert (1-5)

 2-3

 Schwierigkeit (1-5)

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Die Kaiserau ist ein kleiner Alpenpass und verbindet das Ennstal bei Admont und das Paltental bei Trieben. Besonders schöne Aussichten hat man auf die Haller Mauern im Norden und die Gesäuse Berge im Osten. Der schwierigere Anstieg auf der Kaiserau Radtour, mit mehr Steilstücken und mehr Höhenmeter ist der von Admont auf die Kaiserau. Nach 8,2 km und einigen kurzen Teilstücken um die 20% erreicht man die Passhöhe auf der Kaiserau 1106m. Der Abstecher auf der Kaiserau Radtour von der Passhöhe zum Schloss Kaiserau oder auf die Oberst Klinke Hütte ist nur für Mountainbiker möglich. Von Trieben auf die Kaiserau hat man eine gute Aussicht in das Paltental. Panoramaphoto (ca.270 Grad) vom besten Aussichtsplatz ins Paltental zwischen Trieben und Rottenmann beim Rastplatz mit Bankerl.

Die Kaiserau liegt südlich von Admont auf einer Höhe von 1100m. Auf dem Hochplateau kann man im Winter Skifahren, Langlaufen, Rodeln sowie Skitouren und Winterwanderungen unternehmen. Im Sommer ist die Kaiserau Ausgangspunkt für viele interessante Wanderungen und der Höhepunkt einiger Radtouren und Mountainbike Touren. So führt z.B. der Ennstalradweg durch Admont und damit ist die Kaiserau Radtour auch leicht mit anderen Radtouren im Ennstal kombinierbar. 

Das Skigebiet Kaiserau besteht aus 2 Schleppliften, 1 Tellerlift und 1 Seillift. Kinder und Erwachsene können aufgrund der in allen Schwierigkeitsgraden verfügbaren Pisten das Skifahren sehr gut spielerisch erlernen oder verbessern. Außerdem ist es speziell für Familien möglich, auf der sonnigen und landschaftlich überaus interessanten Kaiserau, einen sehr kostengünstigen Skitag zu verbringen.

Die Kaiserau erreicht man entweder von Admont oder Trieben. Wobei im Winter die Auffahrt von Trieben zu bevorzugen ist, da diese aufgrund der sonnigeren Lage meist bessere Straßenverhältnisse aufweist.

Wegen der Höhenlage bietet die Kaiserau eine hohe Schneesicherheit. Dies ist besonders fürs Rodeln und Langlaufen interessant, da hier nicht mit Schneekanonen nachgeholfen werden kann. Die Rodelbahn beginnt direkt beim großen Parkplatz des Skilifts Kaiserau und endet nach ca. 4km bei der Oberst Klinke Hütte auf 1504m. Ebenfalls bei diesem Parkplatz befindet sich der Einstieg zur 3km langen Höhenloipe Kaiserau. Die leichte bis mittelschwere Langlaufloipe ist für Klassisch und Skating gespurt.   

         

 

 
 

         

In der Nähe von Admont

            

Das Ennstal wurde, wie so viele Alpentäler in Österreich auch, nach dem größten Fluss benannt. Die Enns ist ein 254 Kilometer langer Nebenfluss der Donau. Sie entspringt im Bundesland Salzburg in den Radstätter Tauern am Fuße des Kraxenkogels. Von Salzburg fließt die Enns in östlicher Richtung durch die Steiermark. Zwischen Admont und Hieflau in der Obersteiermark durchbricht die Enns im Gesäuse, einem sehr engen Tal, die Ennstaler Alpen bevor sie nach Norden in Richtung Oberösterreich weiterfließt und im letzten Abschnitt die Grenze zwischen Oberösterreich und Niederösterreich bildet. Zwischen Enns und Mauthausen mündet die Enns dann als ca. 100m breiter Fluss in die Donau.            

Das Ennstal ist eines der großen Längstäler in Österreich und bildet die geologische Grenze zwischen Nördlichen Kalkalpen und den Zentralalpen südlich der Enns. Die Berge der nördlich gelegenen Kalkalpen sind oft sehr schroff und weniger bewaldet als die südlichen Zentralalpen deren sanftere Berge für Wanderer besser zugänglich sind. Wobei die Berge von Ost nach West immer höher werden. Im oberen Ennstal etwa bei der Grenze der beiden österreichischen Bundesländer Salzburg und Steiermark fließt die Enns südlich am Dachsteingletschers vorbei. Der Dachstein ist mit 2.995m der höchste Berg in der Steiermark. Im Ennstal leben die Leute hauptsächlich vom Tourismus und von der Landwirtschaft. Die größte alpine Wintersportregion findet man rund um Schladming in der Dachstein-Tauern-Region. Wer den Massentourismus nicht so mag, kann auf die weiter östlich gelegenen kleinen Skigebiete wie z.B in Gröbming (Stoderzinken), Donnersbach (Planneralm, Riesneralm) und Admont (Kaiserau) ausweichen. Schöne Langlaufgebiete gibt es in Ramsau am Dachstein, Tauplitzalm, Liezen / Pyhrn und Admont / Kaiserau. Dazu bietet das obere und mittlere Ennstal für Skitourengeher, Schneeschuhwanderer oder einfach Erholungssuchende viele schöne Touren und einsame entlegene Seitentäler. Im Frühling, Sommer und Herbst findet man im gesamten Ennstal eine schier unerschöpfliche Auswahl an Wanderwegen, Radwegen und Mountainbiketouren. Das Ennstal ist somit ein wunderbares Urlaubsgebiet für Skifahrer, Snowboarder, Tourengeher, Langläufer und Erholungssuchende im Winter und viele Urlauber kommen im Sommer ins Ennstal um zu Wandern, Klettern, Bergsteigen, Mountainbiken und mit dem Rad auf einer der zahlreichen Radtouren das schöne Alpengebiet zu erkunden. Das Gesäuse ist speziell bei Rafting- und Kajakfahrern sehr beliebt. Um die Natur zu schützen wurden im und in der Nähe des Ennstales viele Naturschutzgebiete angelegt. Wie z.B der Naturpark Sölktäler, Nationalpark Gesäuse und der Nationalpark Kalkalpen.
                           
Das Gesäuse: Der Nationalpark Gesäuse in den Ennstaler Alpen - Gesäuse ist mit 11.054 Hektar der drittgrößte Nationalpark in Österreich. Der höchste Berg ist das Hochtor mit 2370m. Die beiden Gebirgsstöcke Buchsteinmassiv und Hochtorgruppe bestehen größtenteils aus Dachsteinkalk und Ramsaudolomit. Es ist jedes Mal sehr beeindruckend wie sich die Enns im Durchbruchstal einen Weg durch die links und rechts steil in die Höhe ragenden Berge gebahnt hat. Die Enns ist speziell im Bereich des Gesäuseeingang kein träger, sondern ein reißender, wilder Fluss. Wer dies ganz genau erleben möchte bucht ganz einfach eine Raftingtour auf der Enns. Weiters ist das wildromantische Gesäuse ein Anziehungspunkt für tausende Wanderer, Wildwasserpaddler, Radfahrer, Bergsteiger und Erholungssuchende. Im Bereich des Gesäuses gibt es von 978m bis 1723m insgesamt 9 Almhütten, die ihr Angebot speziell für Wanderer und Bergsteiger ausgerichtet haben. Die "Hauptstadt" des Gesäuses, oder auch "Xeis" genannt ist der kleine Ort Gstatterboden. 

Der Nationalpark Pavillon Gstatterboden ist eine sehr gute Möglichkeit auf der Gesäuse Radrunde eine längere Pause einzulegen. Allein schon die Architektur des Gebäudes und ein modernes Restaurant mit sonniger Terrasse und guter Aussicht auf die Hochtorgruppe sind sehr interessant. In der multimedialen Geologieausstellung, die sich ebenfalls im Naturpark Pavillon Gstatterboden befindet, erfährt man auf sehr interessante Weise mehr über die Geologie und Entstehung des Gesäuses. So gibt es zum Beispiel eine virtuelle Klettertour, eine virtuelle Skiabfahrt über einen Eiszeitgletscher und einen virtuellen Drachenflug über den Nationalpark Gesäuse. Der Parkplatz beim Nationalpark Pavillon in Gstatterboden ist auch der Ausgangspunkt der offiziellen Hochscheibenalm Mountainbiketour die mitten durch den Nationalpark Gesäuse führt. Ein Geheimtipp unter allen Mountainbikern, da man neben der anspruchsvollen Tour auf die Hochscheibenalm (1195m), auch die wundervolle, naturbelassene Landschaft im Nationalpark Gesäuse sehr gut kennenlernt. Vor allem aber ist die Hochscheibenalm MTB Tour deshalb empfehlenswert, da es entlang der gesamten Strecke viele sehr gute Aussichtspunkte gibt.

 

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