Mountainbiketour Rottenmannerhütte Rottenmann

 
 
          

 6,2

 Kilometer

 575

 Höhenmeter gesamt

 3

 Erlebniswert (1-5)

 5

 Schwierigkeit (1-5)

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Gestartet bin ich zu dieser abwechslungsreichen Mountainbiketour auf die Rottenmannerhütte bei der Westeinfahrt von Rottenmann. Die ersten 1,5 km sind mit dem Bike auf der Umfahrungsstraße von Rottenmann zu fahren. Die Steigung beträgt dort etwa 3,5%. Es gibt nicht viel Verkehr, da ja gleich daneben die A9 Pyhrnautobahn verläuft.

Nach dieser leichten Steigung, die ich mir zum Aufwärmen für diese MTB - Tour ausgesucht habe, biegt man bei der ersten Kreuzung nach rechts ab und folgt der einspurigen, asphaltierten Straße entlang des ansteigenden Hanges. Hier wird die Mountainbiketour zur Rottenmannerhütte dann mit durchschnittlich 9% schon etwas anspruchsvoller. Man fährt an einigen Häusern am Ortsrand von Rottenmann vorbei und taucht dann mit dem Mountainbike in den Wald ein. 

Von Kilometer 3 bis zum Parkplatz für die Wanderer bei Kilometer 6,2 wird es dann richtig steil. Durchschnittlich 15%. Und da das Profil dieser Tour sehr wellig ist, sind viele Abschnitte mit 20-25% Steigung auch dabei.

Die Forststraße ist in einem sehr guten Zustand, jedoch oft mit einem lehmigen Untergrund, der wenn es feucht ist weich wird. Und da man dann mit den Radreifen etwas einsinkt wird die Mountainbiketour noch schwerer.

Meistens fährt man durch den dichten Wald und gute Aussichtspunkte sind auf der Mountainbiketour Rottenmannerhütte deshalb rar. Bei der Talfahrt habe ich dieses überdimensionierte Baumhaus auf dem alleinstehenden Felsen entdeckt, der etwa 50m in die Höhe ragt. Hier wollte einer bei bester Aussicht, wohl sicher seine Ruhe haben.

Nach dem Parkplatz am Ende dieser Mountainbiketour habe ich auch den Wanderweg zur Rottenmannerhütte ausprobiert. Aber leider war mir der mit durchschnittlich 30% viel zu steil und ich hab die 700m mein Mountainbike nur geschoben. Vom Weg her wär es kein Problem gewesen. Wie ihr am Foto sehen könnt ist er breit genug. Aber bei so einer Steigung bleibt man bei jedem Steinchen hängen, wenn man nicht die dafür notwendige Kondition hat.  Wer die restlichen 2 Kilometer mit 354 Hm zur Rottenmannerhütte auch noch schafft, darf sich sicher zu denn härtesten Mountainbikern zählen.

Diese MTB - Tour entspricht in etwa auch dem ersten Teil des Rottenmanner - Tauern Adventure - Race. Bei diesem Teambewerb startet auf dieser Strecke der Mountainbiker und übergibt dann an den Bergläufer. Der Paragleiter fliegt wieder ins Tal und ein Rennradfahrer und ein Läufer beenden diesen Bewerb.

  

Die Stadt Rottenmann zählt rund 5.400 Einwohner und liegt im Bundesland Steiermark, ca. 10 Kilometer süd-östlich von der Bezirkshauptstadt Liezen am Beginn des Paltentales. Rund um Rottenmann gibt es viele Wanderwege, Radtouren und Mountainbiketouren. Südlich von Rottenmann befinden sich die zu den Zentralalpen gehörigen Rottenmanner Tauern und im Norden liegen die Ennstaler Alpen mit den sehr sehenswerten Bergen der Kalkalpen. Besonders lohnend ist eine Wanderung auf die von Mai bis Oktober geöffnete Rottenmanner Hütte 1650m. Bis zum Parkplatz, der 2 Kilometer vor der Rottenmanner Hütte liegt kann man auch mit dem Mountainbike oder PKW rauffahren.

Da Rottenmann sehr verkehrsgünstig an der Pyhrnautobahn A9 liegt, haben sich auch einige mittelgroße Firmen angesiedelt. Seit einigen Jahren gibt es auch eine Universitäts-Aussenstelle. Durch seine gute geographische Lage lag Rottenmann schon immer an wichtigen Handelsrouten wie die Römerstraße, oder im Mittelalter am Salzhandelsweg. Zum Schutz der Händler wurden im 13. Jahrhundert Stadtmauern errichtet. Seit damals wird Rottenmann in alten Dokumenten auch als Stadt genannt.

Freizeitangebote Rottenmann : moderne Sportanlage mit überdachter Tribüne für 320 Sitzplätze am Fußballplatz, eigenes Trainingsfeld mit Kunstrasen, Flutlichtanlage, multifunktionelle FunCourt Anlage für Tennis, Basketball und Volleyball. Schwimmbad mit einer 52m langen Wasserrutsche und Beach-Volleyballplatz, Reiterranch Rodeo in Singsdorf, Eisportanlage für Eisläufer, Eishockeyspieler und Eisstockschützen. Langlaufloipen mit einer Länge von ca. 8 Kilometer. 

           

            

 
 

                

In der Nähe:

       

Das Ennstal wurde, wie so viele Alpentäler in Österreich auch, nach dem größten Fluss benannt. Die Enns ist ein 254 Kilometer langer Nebenfluss der Donau. Sie entspringt im Bundesland Salzburg in den Radstätter Tauern am Fuße des Kraxenkogels. Von Salzburg fließt die Enns in östlicher Richtung durch die Steiermark. Zwischen Admont und Hieflau in der Obersteiermark durchbricht die Enns im Gesäuse, einem sehr engen Tal, die Ennstaler Alpen bevor sie nach Norden in Richtung Oberösterreich weiterfließt und im letzten Abschnitt die Grenze zwischen Oberösterreich und Niederösterreich bildet. Zwischen Enns und Mauthausen mündet die Enns dann als ca. 100m breiter Fluss in die Donau.            

Das Ennstal ist eines der großen Längstäler in Österreich und bildet die geologische Grenze zwischen Nördlichen Kalkalpen und den Zentralalpen südlich der Enns. Die Berge der nördlich gelegenen Kalkalpen sind oft sehr schroff und weniger bewaldet als die südlichen Zentralalpen deren sanftere Berge für Wanderer besser zugänglich sind. Wobei die Berge von Ost nach West immer höher werden. Im oberen Ennstal etwa bei der Grenze der beiden österreichischen Bundesländer Salzburg und Steiermark fließt die Enns südlich am Dachsteingletschers vorbei. Der Dachstein ist mit 2.995m der höchste Berg in der Steiermark. Im Ennstal leben die Leute hauptsächlich vom Tourismus und von der Landwirtschaft. Die größte alpine Wintersportregion findet man rund um Schladming in der Dachstein-Tauern-Region. Wer den Massentourismus nicht so mag, kann auf die weiter östlich gelegenen kleinen Skigebiete wie z.B in Gröbming ( Stoderzinken ), Donnersbach (Planneralm, Riesneralm) und Admont (Kaiserau) ausweichen. Schöne Langlaufgebiete gibt es in Ramsau am Dachstein, Tauplitzalm, Liezen Pyhrn und Admont Kaiserau. Dazu bietet das obere und mittlere Ennstal für Skitourengeher, Schneeschuhwanderer oder einfach Erholungssuchende viele schöne Touren und einsame entlegene Seitentäler. Im Frühling, Sommer und Herbst findet man im gesamten Ennstal eine schier unerschöpfliche Auswahl an Wanderwegen, Radwegen und Mountainbiketouren. Das Ennstal ist somit ein wunderbares Urlaubsgebiet für Skifahrer, Snowboarder, Tourengeher, Langläufer und Erholungssuchende im Winter und viele Urlauber kommen im Sommer ins Ennstal um zu Wandern, Klettern, Bergsteigen, Mountainbiken und mit dem Rad auf einer der zahlreichen Radtouren das schöne Alpengebiet zu erkunden. Das Gesäuse ist speziell bei Rafting- und Kajakfahrern sehr beliebt. Um die Natur zu schützen wurden im und in der Nähe des Ennstales viele Naturschutzgebiete angelegt. Wie z.B der Naturpark Sölktäler, Nationalpark Gesäuse und der Nationalpark Kalkalpen.

 

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