![]() |
![]() |
![]() |
|
| |
|
Stein an der Enns 680m |
Sölkpass 1790m |
Schöder 885m |
|
39 |
Kilometer |
|
1218 |
Höhenmeter gesamt |
|
5 |
Erlebniswert (1-5) |
|
4 |
Schwierigkeit (1-5) |
| Webcams: St.Peter am Kammersberg Hauser Kaibling Donnersbach |
![]() |
|
Der Sölkpass ist mit Abstand der schönste Alpenpaß für anspruchsvolle Alpenradtouren im Bezirk Liezen - Ennstal, Obersteiermark . Er liegt im Naturschutzgebiet Naturpark Sölktäler, was allein schon ein Garant für landschaftliche Schönheit ist. Gleich nach Stein an der Enns befindet sich die erste der drei kurzen Steigungen, ( jede mit ca. 100 Hm ) die bis zum Ort Großsölk zu bewältigen sind. Danach steigt die Sölkpaßstraße von Großsölk bis zu den Ortschaften Fleiß und Mößna (Gemeinde St. Nikolai im Sölktal) nur leicht an. Zwischen den Ortschaften Großsölk und Fleiß fährt man auch am Stausee für das Speicherkraftwerk Sölk vorbei. Erst einen Kilometer vor St.Nikolai im Sölktal beginnt das Gelände wieder in einigen Stufen bis zum Almgebiet auf dem Sölkpaß zu steigen. Der Hansenalm folgen noch weitere 4 schöne bewirtschaftete Almen, die nur ein paar Meter neben der Sölkpaßstraße liegen und für jedermann leicht zugänglich sind. ( Achtung! Radfahrer und Motorradfahrer die den Sölkpaß noch nicht so gut kennen sollten sehr aufpassen den ein paar Weideroste liegen sehr ungünstig in leichten Kurven ). Man sollte sich die Kräfte gut einteilen, den die letzten 3 Kilometer ab der Erzherzog Johann Hütte, bei der ersten Kehre, bis zur Passhöhe weisen eine durchgehende Steigung von 12% auf. Am schönsten ist die Landschaft am Sölkpaß im Juni wenn der Almrausch blüht. Im Mai muss man sich als Radfahrer bei einer Sölkpaß Radtour noch sehr warm anziehen, denn nach einem schneereichen Wintern kann es leicht sein, dass sich neben der Straße noch meterhohe Schneewände befinden. Ein sehr schöner Aussichtspunkt befindet sich bei der Ostkehre kurz vor der Passhöhe vom Sölkpass. Von dort hat man den bestem Ausblick auf die Kaltenbachalm und Kaltenbachseen, das Sölktal und auf die Sölkpaßstraße zurück die man gerade mit dem Rad oder Mountainbike hochgefahren ist. Die Passhöhe ist zwar auch sehr schön, doch auch an sonnigen Tagen ist es bei der Kapelle am Sölkpaß meistens sehr windig. Auch im Sommer schadet es deswegen sicher nicht, wenn man wenigstens eine winddichte Radjacke mitnimmt. Die Abfahrt vom Sölkpaß nach Schöder ins Murtal hinunter ist ähnlich wie die Auffahrt vom Großsölktal aus. Zuerst fährt man über 6 Kehren hinunter bis zur landschaftlich wunderbar gelegenen Dörferhütte. Danach geht es ohne großartige Steigungen weiter bis Schöderberg und die letzten Kilometer nach Schöder hinunter sind dann wieder stark abfallend.
Die Gemeinde St.Nikolai im Sölktal liegt auf einer Höhe von 900m bis 1126m im Naturschutzgebiet Naturpark Sölktäler. In den drei Ortschaften St.Nikolai, Mößna und Fleiß leben rund 520 Einwohner. Ein Urlaub in dem vom Massentourismus "verschonten" Sölktal bietet vor allem Ruhe und stressfreie Ferien in einem der schönsten und naturbelassensten Tälern der ganzen Alpenregion in den Niederen Tauern. Die Bergwelt in der Gemeinde St. Nikolai im Sölktal bietet kristallklare Bäche, tiefblaue bis grüne Bergseen, eine artenreiche Tierwelt und Vegetation. Es gibt große Wälder, saftige Almwiesen mit vielen verschiedenen Alpenblumen, trockene und felsige Berggipfel, einige Feuchtgebiete im Tal und schöne Almen mit urigen Almhütten. Der Große Knallstein ist mit 2.599m ist höchste Berg im Großsölktal. Freizeitangebote St. Nikolai im Sölktal : Schwimmbad, viele Wanderwege, 2 kleine Schlepplifte, Langlaufloipen ( ohne Skatingspur ), Schneeschuhwanderungen und wunderbar schöne Skitouren. |
|
Das Ennstal wurde, wie so viele Alpentäler in Österreich auch, nach dem größten Fluss benannt. Die Enns ist ein 254 Kilometer langer Nebenfluss der Donau. Sie entspringt im Bundesland Salzburg in den Radstätter Tauern am Fuße des Kraxenkogels. Von Salzburg fließt die Enns in östlicher Richtung durch die Steiermark. Zwischen Admont und Hieflau in der Obersteiermark durchbricht die Enns im Gesäuse, einem sehr engen Tal, die Ennstaler Alpen bevor sie nach Norden in Richtung Oberösterreich weiterfließt und im letzten Abschnitt die Grenze zwischen Oberösterreich und Niederösterreich bildet. Zwischen Enns und Mauthausen mündet die Enns dann als ca. 100m breiter Fluss in die Donau. Das Ennstal ist eines der großen Längstäler in Österreich und bildet die geologische Grenze zwischen Nördlichen Kalkalpen und den Zentralalpen südlich der Enns. Die Berge der nördlich gelegenen Kalkalpen sind oft sehr schroff und weniger bewaldet als die südlichen Zentralalpen deren sanftere Berge für Wanderer besser zugänglich sind. Wobei die Berge von Ost nach West immer höher werden. Im oberen Ennstal etwa bei der Grenze der beiden österreichischen Bundesländer Salzburg und Steiermark fließt die Enns südlich am Dachsteingletschers vorbei. Der Dachstein ist mit 2.995m der höchste Berg in der Steiermark. Im Ennstal leben die Leute hauptsächlich vom Tourismus und von der Landwirtschaft. Die größte alpine Wintersportregion findet man rund um Schladming in der Dachstein-Tauern-Region. Wer den Massentourismus nicht so mag, kann auf die weiter östlich gelegenen kleinen Skigebiete wie z.B in Gröbming ( Stoderzinken ), Donnersbach (Planneralm, Riesneralm) und Admont (Kaiserau) ausweichen. Schöne Langlaufgebiete gibt es in Ramsau am Dachstein, Tauplitzalm, Liezen/Pyhrn und Admont / Kaiserau. Dazu bietet das obere und mittlere Ennstal für Skitourengeher, Schneeschuhwanderer oder einfach Erholungssuchende viele schöne Touren und einsame entlegene Seitentäler. Im Frühling, Sommer und Herbst findet man im gesamten Ennstal eine schier unerschöpfliche Auswahl an Wanderwegen, Radwegen und Mountainbiketouren. Das Ennstal ist somit ein wunderbares Urlaubsgebiet für Skifahrer, Snowboarder, Tourengeher, Langläufer und Erholungssuchende im Winter und viele Urlauber kommen im Sommer ins Ennstal um zu Wandern, Klettern, Bergsteigen, Mountainbiken und mit dem Rad auf einer der zahlreichen Radtouren das schöne Alpengebiet zu erkunden. Das Gesäuse ist speziell bei Rafting- und Kajakfahrern sehr beliebt. Um die Natur zu schützen wurden im und in der Nähe des Ennstales viele Naturschutzgebiete angelegt. Wie z.B der Naturpark Sölktäler, Nationalpark Gesäuse und der Nationalpark Kalkalpen. |
|
Der Naturpark Sölktäler liegt in den Niederen Tauern und umfasst einige Seitentäler südlich des Ennstales und Gemeinden im Murtal. Zu den Naturpark Gemeinden gehören Pichl-Preunegg, Rohrmoos, Schladming, Haus im Ennstal, Aich, Gössenberg, Stein an der Enns, St.Nikolai im Sölktal, Kleinsölk und im Murtal Schöder, Krakaudorf, Krakauschatten und Krakauhintermühlen. Das Gebiet des Naturparks Sölktäler umfasst auch große Teile der Tourismusregion Dachstein Tauern. Dichte Wälder, saftige Almwiesen, klare Bergseen, gute Luft, urige Almen, typische Alpendörfer und die Ruhe fernab der streßgeplagten Großstädte sorgen dafür, dass man mit sich wieder ins Reine kommt und so richtig gut Kraft tanken kann. Viele bewirtschaftete Almen bewirten die Gäste mit selbst hergestellten, typisch steirischen Produkten. wie z.B den Steirerkas, Almbutter, Bauernbrot, Buttermilch und Bauernkrapfen u.v.m. Auch die traditionellen Brauchtumsveranstaltungen wie Perchtenlauf, Glöcklerlauf, Krampuslauf, Palmprozession und urige Zeltfeste im Sommer sind ein Teil des alpenländischen Lebensstils und gehören genauso wie die schützenswerte Natur und die Produkte der Region zum Naturpark Sölktäler. Neben den typischen Freizeitaktivitäten in den Alpen wie Wandern, Bergsteigen, Fischen, Klettern, Skitourengehen, Skifahren, Schneeschuhwandern, Eislaufen, Eisstockschießen, Rodeln, Radfahren, Mountainbiken und Langlaufen, wird in den Tourismusgemeinden der Dachstein Tauern Region auch Reiten, Tennis, Golf, Squash, Schwimmen, Paragleiten, Pferdeschlittenfahrten, Hochseilgärten u.v.m angeboten. Im Winter sind die Skiarenen Planai Hochwurzen, Hauser Kaibling und Reiteralm sehr bekannte und beliebte Skigebiete mit einem ausgezeichneten Angebot an Liften, Restaurants, Hotels und Apres Ski Hütten. In den Sölktälern sind im Winter vor allem Skitourengeher und im Sommer Wanderer und Bergsteiger unterwegs die dem Massentourismus aus dem Weg gehen und die ruhige Natur bevorzugen. Im Schloss Großsölk wurde ein Naturparkhaus eingerichtet, indem man mehr über die Entstehungsgeschichte der Alpen erfährt und sich dabei gute Bilder und Fotos der Region anschauen kann. |





