Trieben Radtour Hohentauern RadTour Steiermark

 
 
          

 Trieben

711m

Hohentauern

1283m

 Oberzeiring

904m

 32

 Kilometer

 604-416

 Höhenmeter gesamt

 3

 Erlebniswert (1-5)

 2-4

 Schwierigkeit (1-5)

 Link zum aktuellen Wetter dieser Tour

 Webcams Hohentauern

 

 
                   

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Das Höhenprofil der Hohentauern Radtour auf den Triebener Tauern von Trieben nach Hohentauern im Bezirk Liezen - Steiermark, entspricht nicht mehr ganz der Wirklichkeit, denn die Straße verläuft seit Herbst 2008 auf der anderen Seite des Tales und durch die 2 Kehren fällt die extreme Steigung von 20 Prozent auf den ersten 3 Kilometern weg. Nach diesen ersten 3 Kilometern auf der Hohentauern Radtour, geht es etwas gemütlicher bis Kilometer 6 weiter, bevor es mit dem anstrengenden Schlussanstieg auf die Passhöhe des Triebener Tauern Pass weitergeht, der im Ortszentrum von Hohentauern liegt. Nach dem kurzen Gegenanstieg bei Kilometer 12 folgt eine 19 Kilometer lange eher flache Abfahrt durch die Orte St. Johann am Tauern und Möderbrugg nach Oberzeiring - Bezirk Judenburg. 

Der Triebener Tauern ist auch ein Streckenabschnitt der Sölkpass Radtour Ost in den Niederen Tauern. Wobei auf der Sölkpass Radtour der Triebener Tauern Pass vom Murtal nach Hohentauern gefahren wird, was die wesentlich leichtere Variante ist. Da der Triebener Tauern auch von vielen Autofahrern als Verbindungstrasse von Judenburg - Murtal nach Trieben im Paltental genutzt wird, ist das Verkehrsaufkommen oft ziemlich hoch und der eher starke Autoverkehr kann etwas störend sein.

Hohentauern ist ein sehr schönes Bergdorf mit ca. 540 Einwohnern direkt am "Triebener Tauern", einem Alpenpass mit 1274m zwischen Trieben / Bezirk Liezen und Bezirk Judenburg / Murtal. Die 92km² große Gemeinde liegt inmitten von ca. 20 Zweitausendern in den Niederen Tauern. Der höchste Berg ist der Große Bösenstein mit 2.448m. Es ist zugleich der höchste Berg der Rottenmanner Tauern, einer Gebirgskette in den Niederen Tauern. Den Großen Bösenstein erreicht man am besten von der Edelrautehütte auf 1708m in ca. 2 bis 2,5 Stunden. Bis knapp vor die Edelrautehütte kann man mit dem Auto über eine Mautstraße von Hohentauern aus hinauffahren. 

Schon die Illyrer, Etrusker, Kelten und Veneter nutzten den Triebener Tauern als Verbindung zwischen Murtal und Paltental. Die Römer bauten die erste befestigte Straße über den Triebener Tauern. Die ersten Bauten in Hohentauern waren ein Kirchlein, eine Säumerstation und der Tauernwirt. Heute bietet Hohentauern 650 Gästebetten vom 4-Sterne Hotel bis zum einfachen Hüttenquartier. Wer in Hohentauern seinen Urlaub verbringt hat auf jeden Fall die Möglichkeit die Reinheit der Natur, klare Bergseen, frische Bergluft und herrliche Almwiesen zu genießen.

Neben anderen Aktivitäten wie z.B. Wandern, Radfahren und Mountainbiken bietet Hohentauern im Sommer einen sehr interessanten Naturerlebnispark mit einem Waldpfad, einem Wasserweg, einer Fels- und Höhlenwelt im ehemaligen Magnesitabbaugebiet, einer 60m Rutsche und ein Pfahlbaudorf am Weberteich in Hohentauern. Im Winter ist das Skigebiet Hohentauern und das mit dem "Steirischen Loipengütesiegel" ausgezeichnete Loipenzentrum Hohentauern sehr interessant und empfehlenswert. Auch die 5 Kilometer lange Rodelbahn von der Edelrautehütte ist ein besonderes Wintererlebnis.

   

 

       

 
 

                 

In der Nähe:

            

Das Ennstal wurde, wie so viele Alpentäler in Österreich auch, nach dem größten Fluss benannt. Die Enns ist ein 254 Kilometer langer Nebenfluss der Donau. Sie entspringt im Bundesland Salzburg in den Radstätter Tauern am Fuße des Kraxenkogels. Von Salzburg fließt die Enns in östlicher Richtung durch die Steiermark. Zwischen Admont und Hieflau in der Obersteiermark durchbricht die Enns im Gesäuse, einem sehr engen Tal, die Ennstaler Alpen bevor sie nach Norden in Richtung Oberösterreich weiterfließt und im letzten Abschnitt die Grenze zwischen Oberösterreich und Niederösterreich bildet. Zwischen Enns und Mauthausen mündet die Enns dann als ca. 100m breiter Fluss in die Donau.            

Das Ennstal ist eines der großen Längstäler in Österreich und bildet die geologische Grenze zwischen Nördlichen Kalkalpen und den Zentralalpen südlich der Enns. Die Berge der nördlich gelegenen Kalkalpen sind oft sehr schroff und weniger bewaldet als die südlichen Zentralalpen deren sanftere Berge für Wanderer besser zugänglich sind. Wobei die Berge von Ost nach West immer höher werden. Im oberen Ennstal etwa bei der Grenze der beiden österreichischen Bundesländer Salzburg und Steiermark fließt die Enns südlich am Dachsteingletschers vorbei. Der Dachstein ist mit 2.995m der höchste Berg in der Steiermark. Im Ennstal leben die Leute hauptsächlich vom Tourismus und von der Landwirtschaft. Die größte alpine Wintersportregion findet man rund um Schladming in der Dachstein-Tauern-Region. Wer den Massentourismus nicht so mag, kann auf die weiter östlich gelegenen kleinen Skigebiete wie z.B in Gröbming ( Stoderzinken ), Donnersbach (Planneralm, Riesneralm) und Admont (Kaiserau) ausweichen. Schöne Langlaufgebiete gibt es in Ramsau am Dachstein, Tauplitzalm, Liezen/Pyhrn und Admont/Kaiserau. Dazu bietet das obere und mittlere Ennstal für Skitourengeher, Schneeschuhwanderer oder einfach Erholungssuchende viele schöne Touren und einsame entlegene Seitentäler. Im Frühling, Sommer und Herbst findet man im gesamten Ennstal eine schier unerschöpfliche Auswahl an Wanderwegen, Radwegen und Mountainbiketouren. Das Ennstal ist somit ein wunderbares Urlaubsgebiet für Skifahrer, Snowboarder, Tourengeher, Langläufer und Erholungssuchende im Winter und viele Urlauber kommen im Sommer ins Ennstal um zu Wandern, Klettern, Bergsteigen, Mountainbiken und mit dem Rad auf einer der zahlreichen Radtouren das schöne Alpengebiet zu erkunden. Das Gesäuse ist speziell bei Rafting- und Kajakfahrern sehr beliebt. Um die Natur zu schützen wurden im und in der Nähe des Ennstales viele Naturschutzgebiete angelegt. Wie z.B der Naturpark Sölktäler, Nationalpark Gesäuse und der Nationalpark Kalkalpen.

 

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