Sölkpass Radtour Alpenradtour Sölkpaß Naturpark Sölktäler

 
 
         

 164

 Kilometer

 2587

 Höhenmeter gesamt

 5

 Erlebniswert (1-5)

 4-5

 Schwierigkeit (1-5)

 Link zum aktuellen Wetter dieser Tour

 Webcams:  Hohentauern  Gröbming  Liezen   St.Peter am Kammersberg 

                     
 
                

Download der GPS Daten von gps-tour.info

             

Die Sölkpass Radtour in den Niederen Tauern - Österreich - mit dem Sölkpaß und Triebener Tauern Paß führt durch die sehr schönen steirischen Regionen Ennstal, Naturpark Sölktäler, Hohentauern und Murtal. Die ersten 30 Kilometer der Alpenradtour von der Bezirkshauptstadt Liezen im Ennstal nach Stein an der Enns fährt man auf einer Landesstraße mit nicht allzu viel Verkehr. Nur vor und kurz nach Irdning gibt es 2 leichte Steigungen mit ca. 20 Höhenmeter. Von Stein an der Enns weg beginnt die Steigung auf den Sölkpass. Dabei sind bis Großsölk 3 Steigungen mit je ca. 100 Höhenmeter zu bewältigen. Ab der Ortschaft Großsölk erreicht man auch den landschaftlich schönsten Teil der Sölkpass Radtour. Der Naturpark Sölktäler ist ein Garant für intakte Natur mit all den Schönheiten der Zentralalpen in den südlichen Seitentälern vom Ennstal. Nach der kurzen Abfahrt in Großsölk steigt die Straße bis kurz vor St. Nikolai im Sölktal gleichmäßig nur mit ein paar Prozent leicht an. Dazwischen fährt man am Stausee des Kraftwerks Sölktal vorbei und durch die beiden Ortschaften Fleiß und Mößna im Sölktal. Nach dem malerischen Dorf St. Nikolai im Sölktal erreicht man ab einer Höhe von 1200m das Almgebiet am Sölkpass. Der Hansenalm folgen noch weitere 4 schöne bewirtschaftete Almen, die nur ein paar Meter neben der Sölkpaßstraße liegen und für jedermann leicht zugänglich sind. Die letzten 3 Kilometer bis auf den Sölkpass hinauf weisen eine Steigung von ca. 12 Prozent auf und man sollte sich unbedingt schon vorher darauf einstellen. 

Nach der teils rasanten Abfahrt hinunter ins Murtal bei Schöder folgt man der Landesstraße über Baierdorf und Feistritz am Kammersberg bis nach St. Peter am Kammersberg. Die Steigung auf den Kammersberg ist kurz aber mit etwa 240 Höhenmeter doch recht anspruchsvoll. Die anschließende Abfahrt nach Oberwölz hat fast genauso viel Höhenmeter. Nach der Ortsdurchfahrt in Oberwölz, mit dem alten Stadttor an der Nordseite, setzt sich die Sölkpass Radtour mit der Steigung (fast 500 Höhenmeter) in Richtung Salchau / Lachtal und später zum Gellsee auf den Hocheggersattel (1338m) hinauf, fort. Dies ist neben dem Sölkpaß der schönste Abschnitt der Sölkpass Alpenradtour, da es nicht viel Verkehr gibt und die Landschaft genauso einzigartig schön ist wie im Sölktal. 

Die dritte Abfahrt der Sölkpaß Radtour endet bei Oberzeiring (902m).  Auf der Triebener Bundesstraße fährt man 23 Kilometer bis nach Hohentauern ( Triebener Tauern Paß 1274m ) eine sehr leichte Bergstraße hinauf. Der letzte Abschnitt der Sölkpass Radtour beginnt mit der steilen Abfahrt von Hohentauern nach Trieben hinunter. Auf den letzten 20 Kilometer von Trieben über Rottenmann zum Ausgangspunkt dieser wunderschönen Sölkpass Radrunde nach Liezen zurück gibt es keine nennenswerten Steigungen mehr.   

             

             

 
 

       

In der Nähe vom Naturpark Sölktal

        

Das Ennstal wurde, wie so viele Alpentäler in Österreich auch, nach dem größten Fluss benannt. Die Enns ist ein 254 Kilometer langer Nebenfluss der Donau. Sie entspringt im Bundesland Salzburg in den Radstätter Tauern am Fuße des Kraxenkogels. Von Salzburg fließt die Enns in östlicher Richtung durch die Steiermark. Zwischen Admont und Hieflau in der Obersteiermark durchbricht die Enns im Gesäuse, einem sehr engen Tal, die Ennstaler Alpen bevor sie nach Norden in Richtung Oberösterreich weiterfließt und im letzten Abschnitt die Grenze zwischen Oberösterreich und Niederösterreich bildet. Zwischen Enns und Mauthausen mündet die Enns dann als ca. 100m breiter Fluss in die Donau.                                             

Das Ennstal ist eines der großen Längstäler in Österreich und bildet die geologische Grenze zwischen Nördlichen Kalkalpen und den Zentralalpen südlich der Enns. Die Berge der nördlich gelegenen Kalkalpen sind oft sehr schroff und weniger bewaldet als die südlichen Zentralalpen deren sanftere Berge für Wanderer besser zugänglich sind. Wobei die Berge von Ost nach West immer höher werden. Im oberen Ennstal etwa bei der Grenze der beiden österreichischen Bundesländer Salzburg und Steiermark fließt die Enns südlich am Dachsteingletschers vorbei. Der Dachstein ist mit 2.995m der höchste Berg in der Steiermark. Im Ennstal leben die Leute hauptsächlich vom Tourismus und von der Landwirtschaft. Die größte alpine Wintersportregion findet man rund um Schladming in der Dachstein-Tauern-Region. Wer den Massentourismus nicht so mag, kann auf die weiter östlich gelegenen kleinen Skigebiete wie z.B in Gröbming (Stoderzinken), Donnersbach (Planneralm, Riesneralm) und Admont (Kaiserau) ausweichen. Schöne Langlaufgebiete gibt es in Ramsau am Dachstein, Tauplitzalm, Liezen/Pyhrn und Admont/Kaiserau. Dazu bietet das obere und mittlere Ennstal für Skitourengeher, Schneeschuhwanderer oder einfach Erholungssuchende viele schöne Touren und einsame entlegene Seitentäler. Im Frühling, Sommer und Herbst findet man im gesamten Ennstal eine schier unerschöpfliche Auswahl an Wanderwegen, Radwegen, Rad Touren und Mountainbiketouren . Das Gesäuse ist speziell bei Rafting- und Kajakfahrern sehr beliebt. Um die Natur zu schützen wurden im und in der Nähe des Ennstales viele Naturschutzgebiete angelegt. Wie z.B der Naturpark Sölktäler, Nationalpark Gesäuse und der Nationalpark Kalkalpen.                                                            

Der Naturpark Sölktäler liegt in den Niederen Tauern und umfasst einige Seitentäler südlich des Ennstales und Gemeinden im Murtal. Zu den Naturpark Gemeinden gehören Pichl-Preunegg, Rohrmoos, Schladming, Haus im Ennstal, Aich, Gössenberg, Stein an der Enns, St.Nikolai im Sölktal, Kleinsölk und im Murtal Schöder, Krakaudorf, Krakauschatten und Krakauhintermühlen. Das Gebiet des Naturparks Sölktäler umfasst auch große Teile der Tourismusregion Dachstein Tauern. Dichte Wälder, saftige Almwiesen, klare Bergseen, gute Luft, urige Almen, typische Alpendörfer und die Ruhe fernab der streßgeplagten Großstädte sorgen dafür, dass man mit sich wieder ins Reine kommt und so richtig gut Kraft tanken kann. Viele bewirtschaftete Almen bewirten die Gäste mit selbst hergestellten, typisch steirischen Produkten. wie z.B den Steirerkas, Almbutter, Bauernbrot, Buttermilch und Bauernkrapfen.                                                                                           

Auch die traditionellen Brauchtumsveranstaltungen wie Perchtenlauf, Glöcklerlauf, Krampuslauf, Palmprozession und urige Zeltfeste im Sommer sind ein Teil des alpenländischen Lebenstil und gehören genauso wie die schützenswerte Natur und die Produkte der Region zum Naturpark Sölktäler. Neben den typischen Freizeitaktivitäten in den Alpen wie Wandern, Bergsteigen, Fischen, Klettern, Skitourengehen, Skifahren, Schneeschuhwandern, Eislaufen, Eisstockschießen, Rodeln, Radfahren, Mountainbiken und Langlaufen, wird in den Tourismusgemeinden der Dachstein Tauern Region auch Reiten, Tennis, Golf, Squash, Schwimmen, Paragleiten, Pferdeschlittenfahrten, Hochseilgärten u.v.m angeboten.

Im Winter sind die Skiarenen Planai Hochwurzen, Hauser Kaibling und Reiteralm sehr bekannte und beliebte Skigebiete mit einem ausgezeichneten Angebot an Liften, Restaurants, Hotels und Apres Ski Hütten. In den Sölktälern sind im Winter vor allem Skitourengeher und im Sommer Wanderer und Bergsteiger unterwegs die auf ihrem Urlaub dem Massentourismus aus dem Weg gehen und die ruhige Natur bevorzugen. Im Schloss Großsölk wurde ein Naturparkhaus eingerichtet, indem man mehr über die Entstehungsgeschichte der Alpen erfährt.

 

Home   Radtouren   Tipps    Kontakt    Impressum   Links   Sitemap   Gästebuch   Photos