Regeln und Pflichten für mtb Radfahrer Verhalten Mountain Biker

 
 
 

Damit uns Mountainbikern auch weiterhin die wunderbare Möglichkeit angeboten wird, in den österreichischen Alpen unseren geliebten Mountainbikesport auszuüben, ist es von extrem hoher Wichtigkeit, dass sich alle von uns an folgende Regeln und Abmachungen halten. Denn neben dem Tourismus sind die Jagd-, Forst- und Landwirtschaft wichtige Erwerbszwecke. Deswegen müssen wir auch die Interessen der Bauern, Waldbesitzer, Förster und Jäger verstehen, respektieren und wahren.

  • Fußgänger und Wanderer haben Vorrang: Wir fahren auf Sicht und wählen unsere Geschwindigkeit so, dass wir wenn nötig jederzeit rechtzeitig anhalten können. An Fußgängern fahren wir immer langsam vorbei und achten dabei besonders auf Kinder, die Geschwindigkeiten und Abstände noch nicht so wie wir als Erwachsene einschätzen können. Eine freundliche Begrüßung und ein "Danke", wenn die Wanderer den Weg freimachen, helfen dem gegenseitigen Verständnis und damit dem Image der Mountainbiker.
  • Rücksicht auf die Natur: Wir fahren nur bei Tageslicht und halten uns an die vorgegebenen Öffnungszeiten. In die Wälder fahren wir frühestens 3 Stunden nachdem es hell geworden ist und verlassen den Wald auch wieder 3 Stunden vor der Dunkelheit. Außer es werden auf der MTB-Tour die Öffnungszeiten angegeben. Wir nehmen unseren Müll wieder mit und vermeiden unnötigen Lärm. Wir lassen nichts anderes zurück als unsere Reifenspuren und nehmen nur unsere Eindrücke mit.
  • Wir fahren nur auf den Straßen und Wegen auf denen das Mountainbiken und Radfahren ausdrücklich erlaubt, oder nicht verboten ist. Keinesfalls fahren wir wild durch den Wald. Dafür gibt es in Österreich ein großes Angebot an speziellen Downhillstrecken. Forststraßen sind Betriebsflächen. Daher vor unübersichtlichen Stellen die Geschwindigkeit reduzieren, da man immer mit Holz, Weidevieh oder Gegenverkehr rechnen muss.
  • Jene Radfahrer die auf den Straßen nebeneinander fahren machen sich keinesfalls beliebt und erhöhen das Unfallrisiko enorm, da sie die Autofahrer oft zu riskanteren Überholmanövern zwingen. Wenn ein akzeptabler Radweg in der Nähe ist sollten auch Rennradfahrer den Radweg benützen. 
  • Auch bergauf ist es ganz wichtig den Fahrradhelm aufzusetzen.
  • Wir nähern uns dem Weidevieh im Schritttempo und verhindern damit mögliche Panikreaktionen. Auch die Weidegatter sind wieder sorgsam zu schließen. Bei Begegnungen mit Wildtieren bleiben wir stehen um den Tieren die Möglichkeit zu geben sich ohne Hektik zu entfernen.
  • Die Tour gut vorbereiten: Nimm ein Handy, Werkzeug und eine kleine Notfallapotheke mit. Vor Beginn der Mountainbiketour schauen wir noch einmal nach ob unser Mountainbike oder Rennrad technisch ok ist. Um uns nicht fahrtechnisch, oder konditionell zu überfordern, informieren wir uns im Vorhinein über die Tour und beachten auch das Wetter, den im hochalpinen Gelände kann das Wetter sehr schnell umschlagen. Vor schwierigen Passagen bleiben wir stehen und steigen im Zweifelsfall gleich ab und schieben unser Mountainbike.
 

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