Wacholderdrossel

 
 
Fieldfare - Wacholderdrossel (Turdus pilaris)

 Die Wacholderdrossel (Turdus pilaris) ist eine Drosselart, die halboffene Landschaften, vor allem Waldränder und Baumgruppen mit angrenzenden feuchten Wiesen, bewohnt. Sie benötigt für die Futtersuche Wiesen und Felder wo das Gras nicht zu hoch ist und höhere Bäume für das Nest. Meistens wird die Nahrung nur ein paar hundert Meter rund um das Nest gesucht. Die Wacholderdrossel ernährt sich im Frühjahr bis zum Ende des Sommers vor allem von Regenwürmern, Schnecken, anderen Insekten und im Herbst - Winter bilden Beeren und andere Früchte die Hauptnahrungsquelle.

Die Wacholderdrossel ist ein Kurzstreckenzieher. Sie verbringt die Winter vor allem in Mitteleuropa, Südwesteuropa und im Mittelmeerraum. Die Wacholderdrossel hat eine Körperlänge von 22 bis 27 cm. Die Vogelart ist verglichen mit den anderen Drosseln Mitteleuropas auffallend bunt und die Männchen unterscheiden sich von den Weibchen nicht. Bei den erwachsenen Wacholderdrosseln sind der obere Rücken, die Schulterfedern und die Oberflügeldecken rötlich braun.

Die erste Brut erfolgt im April und bis Ende Juni kann auch oft eine zweite Brut beobachtet werden. Die meist 2-7 bläulich-grünen Eier werden dabei in 10 bis 13 Tage ausgebrütet. Nach dem Schlüpfen sind die Jungvögel nach einem Monat selbstständig. Nesträuber werden von den Wacholderdrosseln zur Abwehr mit Kot bespritzt.

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