Hinterstoder Hochmölbing Berg Wandern 1 Tag Tour

         

31,3

Kilometer

1.799

Höhenmeter gesamt

5

Erlebniswert (1-5)

4

Schwierigkeit (1-5)

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Download der GPS Daten von gps-tour.info - Tour Nr. 88023

 Zeitig in der Früh starten wir in Hinterstoder auf der Höss – Mittelstation bzw. Hutterer Böden. Als besonderes Highlight freuen wir uns schon auf die fantastische, nicht anspruchsvolle Gratwanderung vom Schrocken bis zum Kleinmölbing mit einer Länge von ca. 3,5 Kilometer. Wer nicht schwindelfrei ist, sollte diese Tour nicht gehen, da vor dem Schrocken ein kurzer schwieriger Abschnitt zu bewältigen ist. Diese Stelle ist zwar sehr schön mit einem Drahtseil gesichert, aber es geht beiderseits ganz schön hinab.

Den Ausgangspunkt auf dem Höss-Plateau in Hinterstoder erreichst du entweder mit dem Auto über die mautpflichtige Bergstraße oder mit der Kabinenbahn. Am Beginn dieser Bergtour gehen wir auf einer Schotterstraße am Hutterersee vorbei rund 4 km und 450 Höhenmeter bis zur Höss Bergstation. Mit dem zweiten Lift der auch im Sommer in Betrieb ist könnte man die Bergtour hier etwas abkürzen. Gleich nach dem Berggasthof erreichen wir den Schafkogelsee. Im glasklaren Wasser spiegeln sich die höchsten Berge des Toten Gebirge. Hier muss man einfach eine erste Pause einlegen, oder die 650m lange Runde um den See gehen um das wundervolle Panorama mit dem See und den dahinterliegenden Bergen so richtig genießen zu können. Vom Schafkogelsee folgen wir nun dem beschilderten, leichten Wanderweg Höss-Alpin bis zum Schafskogel hinauf. So erreichen wir ohne jegliche Schwierigkeiten nach 6,8 km die 2000er Marke und haben vom Aussichtsturm schon wieder ein herrliches Panorama.

Da wir vom Schafskogel in Richtung Schrocken zuerst ca. 15 Höhenmeter leicht bergab gehen sind im 1,1 km langen Aufstieg zum Schrocken ziemlich genau 300 Höhenmeter zu überwinden. Der Wanderweg ist hier wie es sich für eine Bergtour gehört sehr steil und steinig. Nach 8,4 km und 80 Höhenmeter unterhalb des ersten Gipfels bewältigen wir den seilgesicherten Abschnitt. Hierfür sollte man unbedingt sehr trittsicher und schwindelfrei sein. 200m weiter stehen wir dann am 2.281m hohen Schrocken und genießen die herrliche Rundumsicht nach Oberösterreich und in die Steiermark.

Am Schrocken beginnt die einfache 3,5 km lange Gratwanderung mit 5 weiteren Gipfeln. Zwischen den 6 Gipfeln sind dabei nur 200 Höhenmeter zu bewältigen. Nach dem Kaminspitz 2.322 und der Kreuzspitze 2.327m folgt bei Kilometer 10,2 mit dem Hochmölbing 2.336m der höchste Berg auf dieser wunderschönen Bergtour. Auf dem Weg zur Hochmölbinghütte hinunter passieren wir noch ohne weitere nennenswerte Anstrengung den Mittermölbing 2.318 und den mit einem sehr schönen Gipfelkreuz versehenen Kleinmölbing 2.160m.

Die Hochmölbinghütte (1.683m) auf der Niederhüttenalm ist von Anfang Juni bis Mitte Oktober bewirtschaftet. Für Nächtigungen bietet die Hochmölbinghütte 8 Betten und 46 Matratzenlager. Im März und April bieten die beiden netten Hüttenbetreiber den hungrigen Skitourengehern und Schneeschuhwanderern nach vorhergehender Anmeldung auch ihre köstlichen, regionalen Gerichte an.

Nach der angenehmen Rast auf der Hochmölbinghütte machen wir uns auf den Weg in Richtung Liezenerhütte. Nach ca. 30min und einem Höhenunterschied von 120m erreichen wir die Hütte des Österreichischen Alpenvereins - Sektion Liezen. Die Selbstversorgerhütte ist jedoch nur an den Wochenenden beaufsichtigt. Nach der Liezenerhütte folgt der 6 Kilometer lange Aufstieg an der Brunnalm vorbei bis zur Elmscharte 2.203m. Die etwas über 2 km bis zur nicht bewirtschafteten Brunnalm weisen noch keine größeren Steigungen auf. Bei der Brunnalm angekommen gehen wir geradeaus weiter in Richtung Elmscharte über die Großwiese und am Schrockenloch vorbei. Der Wanderweg Nr.285 wird nun immer steiler und ist besonders auf den letzten 500m vor der Elmscharte am anstrengensten. Auf der Elmscharte genießen wir wieder das herrliche Panorma nach Oberösterreich und in die Steiermark. Nach einer kurzen, nicht schwierigen Gradwanderung von ca. 700m stehen wir am Schrocken 2.281m.

Auf dem gleichen Wanderweg auf dem wir den Schrocken hochgewandert sind, steigen wir nun zum Schafskogel hinab. Gleich nach der wunderbaren Aussicht am Schafkogelsee kehren wir am späten Nachmittag beim Berggasthof Hössalm ein. Die letzte Etappe beginnt auf der Schotterstraße bis zur Huttereralm. Dort angekommen verlassen wir den Schotterweg auf dem wir am Vortag gegangen sind. In nordöstlicher Richtung wandern wir nun die letzten drei Kilometer auf der Hutterer Almenrunde zum Ausgangspunkt zurück.

 

 
 

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