Schneeschuhwandern Schneeschuhe Touren

         


Schneeschuh Schneeschuhwandern Touren auf einer größeren Karte anzeigen

 Schneeschuhe werden schon seit jeher verwendet um das Gewicht des Körpers im verschneiten Gelände auf eine größere Fläche zu verteilen. Damit versinken die Füße weit weniger im Schnee, was die Fortbewegung wesentlich erleichtert.

Ursprünglich hatten sie je nach Volk ihre eigene Form. Es gab runde, dreieckige, schmale und bis zu 2m lange Schneeschuhe. Der normale Schneeschuh hat die Form eines Tennisschlägers. Seit einigen Jahren wird das Schneeschuhwandern immer beliebter. Mit den sportlichen Formen kann man viele Almen und auch einige Alpengipfel erreichen. Das Winterbergsteigen bietet einen enorm hohen Erholungs- und Freizeitwert. Neben der Fachliteratur bieten viele Tourismusorte geführte Touren durch die verschneite Natur an. Schneeschuhwandern erfordert nicht viele Vorkenntnisse und kennt keine Altersgrenze. Damit man diese Ausdauersportart ausüben kann, sind neben den Schneeschuhen nicht viele Investitionen notwendig. Denn die meisten Wanderer haben ja bereits Wanderschuhe, Teleskopstöcke, Stirnlampe etc. Schneeschuhwandern ist auch sehr gesund, da die gesamte Körpermuskulatur und der Kreislauf trainiert werden. Der Muskel- und der Hirnstoffwechsel werden wesentlich verbessert. Anders als bei einer Skitour muss man beim Schneeschuhwandern auch wieder ins Tal gehen. Wer also eher die hohen Berggipfel erreichen will ist mit einer Skitourenausrüstung besser beraten.

 

 

 

 

Sicherheit:

Die Lawinengefahr muss man besonders bei hoch gelegenen Touren, die über die Waldgrenze hinausgehen und dort wo steile Hänge und Rinnen zu queren sind, immer beachten. Informationen über die aktuelle Lawinensituation findest du auf der Seite - lawine.at. Überhaupt sollte man die Touren nie alleine unternehmen und die entsprechende Ausrüstung wie z.B. Lawinenpiepser (Verschütteten Suchgerät), Sonde, Stirnlampe, Handy  und eine kleine Schaufel immer mitnehmen. Zur Notfallausrüstung gehören auch ein Erste-Hilfe-Beutel (Verbandsmaterial, Schmerzmittel, Wundsalbe), Streichhölzer (wasserdicht verpacken), Schnur, Taschenmesser mit Säge, Rettungsdecke/-plane, Alubecher, Kerze, Stahldraht und eine Tafel Schokolade. GPS – Geräte helfen am besten bei der Orientierung, aber eine Wanderkarte, Kompass und Höhenmesser sind auch sehr hilfreich.

Wer sich nicht einem erfahrenen Bergführer anvertraut, sollte am besten vorher einen Kurs besuchen, wo der Umgang mit dem Verschütteten Suchgerät und das Bestimmen der Lawinensituation geübt werden. Vorsicht bei Harsch und Eis. Neben der akuten lebensgefährlichen Abrutschgefahr in den nordseitigen Steilhängen und Abbrüchen ist bei einer Hangneigung ab 34° und ungünstigen Schneeverhältnissen die Lawinengefahr sehr hoch. Dann den Hang besser umgehen oder die Tour sicherheitshalber überhaupt abbrechen.

Kleidung:

Um sich den verändernden Witterungs- und Temperaturverhältnissen anpassen zu können, tragen sie eine atmungsaktive, bequeme Kleidung mit mehreren Schichten. Bei zu enger Kleidung friert man leichter. Eine zweite Kopfbedeckung, ein zusätzlicher Fleece Pullover, sowie ein zweites Paar Socken sollten immer mit auf die Tour. Fäustlinge sind besser als Handschuhe, wenn sie schnell an den Fingern frieren. Damit die Hose durch den aufgeworfenen Schnee nicht nass werden kann, verwendet man Gamaschen. Sie dienen aber auch als Wärmeisolationsschicht bei großer Kälte. Tragen Sie Socken aus gemischter Wolle und Synthetik.

Nehmen sie Rücksicht auf die Wildtiere. Im Winter ist es für sie sehr mühevoll Futter zu finden. Sie sind in dieser Zeit besonders schwach und jedes Weglaufen verbraucht zusätzlich unnötig Energie. Außerdem sind die Wildtiere im Winter bei jeder Flucht im verschneiten Gelände einer erhöhten Unfallgefahr ausgesetzt.

 
 

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