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Steirischer Bodensee 1150m |
Franz Wödl Hütte 1540m |
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9,8 |
Kilometer |
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646 |
Höhenmeter gesamt |
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4 |
Erlebniswert (1-5) |
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4 |
Schwierigkeit (1-5) |
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Webcams: Schladming / Planai Hauser Kaibling Ramsau am Dachstein |
| Bodensee Wander Tour auf einer größeren Karte anzeigen |
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| Die Wanderung rund um den steirischen Bodensee und auf die Franz Wödl Hütte beginnt beim Parkplatz im Seewigtal am Ende der bemauteten Panoramastraße. Ins Seewigtal gelangt man entweder von Aich/Assach über den Gössenberg oder von Ruperting ( liegt zwischen Aich/Assach und Haus im Ennstal ) durch den Ortsteil Petersberg.
Alljene die nur einen kurzen Nachmittagsspaziergang machen wollen erreichen den Bodensee auf einer Höhe von 1.150m schon nach 600m und das ohne nennenswerte Steigung. Die Straße vom Parkplatz zum Bodensee ist sehr gut asphaltiert und somit auch für Rollstuhlfahrer und Kinderwägen bestens geeignet. Der breite Rundwanderweg um den steirischen Bodensee ist ca. 1,8 Kilometer lang. Dabei gibt es nur etwa 40 Höhenmeter auf der östlichen Seeseite zu überwinden. Am südlichen Seeufer sieht man am besten den besonders schönen Wasserfall bei der ca. 500m hohe Talstufe zwischen Bodensee und Hüttensee. Nachdem man den Bodensee umrundet hat kann man auf der sonnigen Terrasse beim Gasthof Forellenhof noch recht gemütlich einkehren. Wer mit einem Ruderboot gerne über den Bodensee fahren möchte, kann sich beim Gasthof Forellenhof eines ausleihen. Besonders beliebt ist auch das Fischfüttern und die Wassermühle. Wesentlich anspruchsvoller ist da schon die Wandertour vom Bodensee auf die Franz Wödl Hütte mit ca. 470 Hm. Vom südlichen Ende des steirischen Bodensees erreicht man nach 2 Kilometer auf dem mit durchschnittlich 18% steilen Wanderweg, der neben dem Wasserfall angelegt wurde, die Franz Wödl Hütte auf 1540m. Die bewirtschaftete Franz Wödl Hütte liegt am nördlichen Ufer des Hüttensees. Von der Franz Wödl Hütte hat man eine besonders gute Aussicht über den Bodensee bis ins Ennstal und in südlicher Richtung über den Hüttensee, der etwas 25 unterhalb der Franz Wödl Hütte liegt. Auch die Sicht auf die hohen Berge am Ende des Seewigtal ist sehr beeindruckend. z.B Hochwildstelle 2.747m, Kleine Wildstelle 2.550m, Umlauter 2.664m, Gruberberg 2.414m. Bergsteiger erreichen die Hochwildstelle vom Bodensee aus nach etwa 5 Stunden. Noch steiler ist der 600m lange Aufstieg vom Hüttensee (1.510m) zum 1.675m hoch gelegenen Obersee mit durchschnittlich 27%. Der nicht gerade einfache Wanderweg vom Bodensee auf die Franz Wödl Hütte, Hüttensee und Obersee ist sehr steinig und daher nur mit festem Schuhwerk zu empfehlen. Zum Schutz des ökologischen Gleichgewichts im Naturschutzgebiet ist das Baden und Angeln im Bodensee verboten. Der Gasthof Forellenhof hat zwischen Weihnachten und Ostern geöffnet. So hat man nach einer herrlichen Winterwanderung die besondere Gelegenheit bei der sehr guten steirischen Küche wieder aufzutauen. |
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In der Nähe von Schladming : |
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Der Naturpark Sölktäler liegt in den Niederen Tauern und umfasst einige Seitentäler südlich des Ennstales und Gemeinden im Murtal. Zu den Naturpark Gemeinden gehören Pichl-Preunegg, Rohrmoos, Schladming, Haus im Ennstal, Aich, Gössenberg, Stein an der Enns, St.Nikolai im Sölktal, Kleinsölk und im Murtal Schöder, Krakaudorf, Krakauschatten und Krakauhintermühlen. Das Gebiet des Naturparks Sölktäler umfasst auch große Teile der Tourismusregion Dachstein Tauern. Dichte Wälder, saftige Almwiesen, klare Bergseen, gute Luft, urige Almen, typische Alpendörfer und die Ruhe fernab der streßgeplagten Großstädte sorgen dafür, dass man mit sich wieder ins Reine kommt und so richtig gut Kraft tanken kann. Viele bewirtschaftete Almen bewirten die Gäste mit selbst hergestellten, typisch steirischen Produkten. wie z.B den Steirerkas, Almbutter, Bauernbrot, Buttermilch und Bauernkrapfen u.v.m. Auch die traditionellen Brauchtumsveranstaltungen wie Perchtenlauf, Glöcklerlauf, Krampuslauf, Palmprozession und urige Zeltfeste im Sommer sind ein Teil des alpenländischen Lebenstil und gehören genauso wie die schützenswerte Natur und die Produkte der Region zum Naturpark Sölktäler. Neben den typischen Freizeitaktivitäten in den Alpen wie Wandern, Bergsteigen, Fischen, Klettern, Skitourengehen, Skifahren, Schneeschuhwandern, Eislaufen, Eisstockschießen, Rodeln, Radfahren, Mountainbiken und Langlaufen, wird in den Tourismusgemeinden der Dachstein Tauern Region auch Reiten, Tennis, Golf, Squash, Schwimmen, Paragleiten, Pferdeschlittenfahrten, Hochseilgärten u.v.m angeboten. Im Winter sind die Skiarenen Planai - Hochwurzen, Hauser Kaibling und Reiteralm sehr bekannte und beliebte Skigebiete mit einem ausgezeichneten Angebot an Liften, Restaurants, Hotels und Apres Ski Hütten. In den Sölktälern sind im Winter vor allem Skitourengeher und im Sommer Wanderer und Bergsteiger unterwegs die dem Massentourismus aus dem Weg gehen und die ruhige Natur bevorzugen. Im Schloss Großsölk wurde ein Naturparkhaus eingerichtet, indem man mehr über die Entstehungsgeschichte der Alpen erfährt. |
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Das Ennstal wurde, wie so viele Alpentäler in Österreich auch, nach dem größten Fluss benannt. Die Enns ist ein 254 Kilometer langer Nebenfluss der Donau. Sie entspringt im Bundesland Salzburg in den Radstätter Tauern am Fuße des Kraxenkogels. Von Salzburg fließt die Enns in östlicher Richtung durch die Steiermark. Zwischen Admont und Hieflau in der Obersteiermark durchbricht die Enns im Gesäuse, einem sehr engen Tal, die Ennstaler Alpen bevor sie nach Norden in Richtung Oberösterreich weiterfließt und im letzten Abschnitt die Grenze zwischen Oberösterreich und Niederösterreich bildet. Zwischen Enns und Mauthausen mündet die Enns dann als ca. 100m breiter Fluss in die Donau. Das Ennstal ist eines der großen Längstäler in Österreich und bildet die geologische Grenze zwischen Nördlichen Kalkalpen und den Zentralalpen südlich der Enns. Die Berge der nördlich gelegenen Kalkalpen sind oft sehr schroff und weniger bewaldet als die südlichen Zentralalpen deren sanftere Berge für Wanderer besser zugänglich sind. Wobei die Berge von Ost nach West immer höher werden. Im oberen Ennstal etwa bei der Grenze der beiden österreichischen Bundesländer Salzburg und Steiermark fließt die Enns südlich am Dachsteingletschers vorbei. Der Dachstein ist mit 2.995m der höchste Berg in der Steiermark. Im Ennstal leben die Leute hauptsächlich vom Tourismus und von der Landwirtschaft. Die größte alpine Wintersportregion findet man rund um Schladming in der Dachstein - Tauern - Region. Wer den Massentourismus nicht so mag, kann von den großen Skigebieten in Schladming - Planai, Schladming Hochwurzen und Hauser Kaibling auf die weiter östlich gelegenen kleinen Skigebiete wie z.B in Gröbming ( Stoderzinken ), Donnersbach (Planneralm, Riesneralm) und Admont (Kaiserau) ausweichen. Schöne Langlaufgebiete gibt es in Ramsau am Dachstein, Tauplitzalm, Liezen / Pyhrn und Admont / Kaiserau. Dazu bietet das obere und mittlere Ennstal für Skitourengeher, Schneeschuhwanderer oder einfach Erholungssuchende viele schöne Touren zum Wandern und Skitouren in entlegenen Seitentälern. Im Frühling, Sommer und Herbst findet man im gesamten Ennstal eine schier unerschöpfliche Auswahl an Wanderwegen, Radwegen und Mountainbike Touren. Das Ennstal ist somit ein wunderbares Urlaubsgebiet für Skifahrer, Snowboarder, Tourengeher, Langläufer und Erholungssuchende im Winter und viele Urlauber kommen im Sommer ins Ennstal um zu Wandern, Klettern, Bergsteigen, Mountainbiken und mit dem Rad auf einer der zahlreichen Radtouren das schöne Alpengebiet zu erkunden. Das Gesäuse ist speziell bei Rafting- und Kajakfahrern sehr beliebt. Um die Natur zu schützen wurden im und in der Nähe des Ennstales viele Naturschutzgebiete angelegt. Wie z.B der Naturpark Sölktäler, Nationalpark Gesäuse und der Nationalpark Kalkalpen. |
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