![]() |
![]() |
![]() |
|
| |
|
Kaltenbachalm 1.580 m |
Deneck 2.433 m |
|
9,0 |
Kilometer |
|
873 |
Höhenmeter gesamt |
|
5+ |
Erlebniswert (1-5) |
|
4 |
Schwierigkeit (1-5) |
|
Webcams: Gröbming Donnersbachwald |
Bergtour Deneck - Naturpark Sölktäler auf einer größeren Karte anzeigen |
|
|
|
Die mittelschwere Bergwanderung auf das Deneck 2.433m im Naturpark Sölktäler beginnt bei einem der zwei Parkplätze neben der Sölkpaßstraße. Der erste Parkplatz liegt auf Höhe der Kaltenbachalm und der zweite vor der Kaltenbachkehre auf 1.610m. Der Wanderweg beginnt ein paar Meter vor der Kaltenbachalm. Im ersten Abschnitt geht es noch eher leicht hinauf bis zum Unteren Kaltenbachsee auf 1.748m, da der Wanderweg in langen Serpentinen angelegt ist und dadurch keine großen Steigungen aufweist. Da der Wanderweg nicht direkt am Unteren Kaltenbachsee vorbeiführt gelangt man über einen kleinen Abstecher (ca.50m und ein paar Höhenmeter) zum See hinunter. Genauso leicht ist auch noch die erste Hälfte zum Mittleren Kaltenbachsee, bevor die letzten 400m zum Mittleren Kaltenbachsee schon eine Steigung von durchschnittlich 25% aufweisen. Links am Mittleren Kaltenbachsee vorbei geht es dann 600m steil hinauf zum kleinen Oberen Kaltenbachsee auf 2.066m. Am Ende des durchschnittlich 27% steilen Hangs befindet sich zwischen zwei Felsen der Eingang zum Oberen Kaltenbachsee. Der Obere Kaltenbachsee liegt sehr romantisch in einer Senke und eignet sich daher besonders als windstiller Rastplatz. Auf der gegenüberliegenden Seite des Oberen Kaltenbachsee setzt sich die Bergtour leicht rechts mit dem Aufstieg (ca. 70 Hm) aus dem Kessel auf die Etrachböden fort. Gleich am Beginn der Etrachböden teilt sich der Wanderweg bei der leider unbeschilderten Kreuzung auf. Geradeaus bzw. rechts geht man über den Grat des Schafspitz 2.136m und nach links über die Etrachböden zum Deneck. Nicht nur weil der Wanderweg über die Etrachböden ein paar Höhenmeter weniger hat, ist er leichter als der über den Schafspitz. Besonders markant ist eine kurze Stelle von ca. 5m wo es direkt neben dem schmalen Wanderweg fast senkrecht hinabgeht. Den Weg über den Schafspitz ist also nur etwas für schwindelfreie Wanderer. Auf dem Schafspitz gibt es zwar ein Gipfelbuch aber kein Gipfelkreuz. 300m vor dem Ende der Bergtour vereinen sich die beiden Wege wieder und es geht mit 43% sehr steil hinauf über die südliche Flanke zum Gipfel des Deneck. So wie über den Schafspitz sind auch hier hohe Trittsicherheit, Kondition und gute Bergschuhe die Voraussetzung für eine gefahrlose Besteigung des sehr schönen Gipfel im Naturpark Sölktäler. Bei schönem Wetter hat man vom Gipfel des Deneck ein sehr schöne Aussicht auf die Berge der Schladminger und Wölzer Tauern. Der Aufstieg auf das Deneck ist mit 2,5 Stunden angegeben. Für die gesamte Tour sind mit mehr oder weniger Pausen ca. 4 bis 6 Stunden einzuplanen. Auf dem Rückweg hat man speziell vom Oberen Kaltenbachsee eine wunderbare Aussicht auf den Mittleren und Unteren Kaltenbachsee sowie auf die Berge in der Nähe des Sölkpaß. Gleich am Ende der Wandertour befindet sich die Kaltenbachalm um den Tag im Sölktal bei einer guten Jause gemütlich ausklingen zu lassen. Weiter talauswärts befinden sich mit der Winkleralm, Erzherzog Johann Hütte, Mautneralm und Hansenalm in der Nähe der Sölkpaßstraße noch weitere sehr schöne Almen und Hütten. |
| |
|
||||||
| Der Naturpark Sölktäler liegt in den Niederen Tauern und umfasst einige Seitentäler südlich des Ennstales und Gemeinden im Murtal. Zu den Naturpark Gemeinden gehören Pichl-Preunegg, Rohrmoos, Schladming, Haus im Ennstal, Aich, Gössenberg, Stein an der Enns, St.Nikolai im Sölktal, Kleinsölk und im Murtal Schöder, Krakaudorf, Krakauschatten und Krakauhintermühlen. Das Gebiet des Naturparks Sölktäler umfasst auch große Teile der Tourismusregion Dachstein Tauern. Dichte Wälder, saftige Almwiesen, klare Bergseen, gute Luft, urige Almen, typische Alpendörfer und die Ruhe fernab der streßgeplagten Großstädte sorgen dafür, dass man mit sich wieder ins Reine kommt und so richtig gut Kraft tanken kann. Viele bewirtschaftete Almen bewirten die Gäste mit selbst hergestellten, typisch steirischen Produkten. wie z.B den Steirerkas, Almbutter, Bauernbrot, Buttermilch und Bauernkrapfen.
Auch die traditionellen Brauchtumsveranstaltungen wie Perchtenlauf, Glöcklerlauf, Krampuslauf, Palmprozession und urige Zeltfeste im Sommer sind ein Teil des alpenländischen Lebenstil und gehören genauso wie die schützenswerte Natur und die Produkte der Region zum Naturpark Sölktäler. Neben den typischen Freizeitaktivitäten in den Alpen wie Wandern, Bergsteigen, Fischen, Klettern, Skitourengehen, Skifahren, Schneeschuhwandern, Eislaufen, Eisstockschießen, Rodeln, Radfahren, Mountainbiken und Langlaufen, wird in den Tourismusgemeinden der Dachstein Tauern Region auch Reiten, Tennis, Golf, Squash, Schwimmen, Paragleiten, Pferdeschlittenfahrten, Hochseilgärten u.v.m angeboten. Im Winter sind die Skiarenen Planai Hochwurzen, Hauser Kaibling und Reiteralm sehr bekannte und beliebte Skigebiete mit einem ausgezeichneten Angebot an Liften, Restaurants, Hotels und Apres Ski Hütten. In den Sölktälern sind im Winter vor allem Skitourengeher und im Sommer Wanderer und Bergsteiger unterwegs die auf ihrem Urlaub dem Massentourismus aus dem Weg gehen und die ruhige Natur bevorzugen. Im Schloss Großsölk wurde ein Naturparkhaus eingerichtet, indem man mehr über die Entstehungsgeschichte der Alpen erfährt. |




