sagenweg johnsbach wandern im gesaeuse steiermark

 
 
         

 11,7

 Kilometer

 160

 Höhenmeter gesamt

 4

 Erlebniswert (1-5)

 1

 Schwierigkeit (1-5)

Webcams:    Weng     Johnsbach


Sagenweg Johnsbach auf einer größeren Karte anzeigen

Download der GPS Daten von gps-tour.info - Tour Nr. 67094

Der Sagenweg hat vom Weidendom im Nationalpark Gesäuse nach Johnsbach und zurück eine Länge von 11,7 km und nur 160 Höhenmeter. Während der gesamten Wanderung gibt es viele schöne Aussichtspunkte im engen Johnsbachtal und einige romantische Rastplätze. Die größte Attraktion ist aber speziell für Kinder der neue "Der wilde John". Auf den ersten 1,6 km in Richtung Johnsbach wurden im Jahre 2010 insgesamt 9 Stationen errichtet. Auf dem Lehr-, Spiel- und Erlebniswanderweg gibt es jede Menge zu entdecken, zu bestaunen und jede Menge Spaß. Der Erlebnisweg ist von Mai bis Oktober rund um die Uhr begehbar. Die interaktiven Stationen werden im Winter abgebaut. Vor oder nach der Wanderung ist auch der Besuch beim Weidendom, der sich gleich gegenüber vom Gasthof Bachbrücke befindet, sehr empfehlenswert.

Der sehr leichte Wanderweg beginnt beim Weidendom, oder ein paar hundert Meter weiter in Richtung Hieflau beim zweiten Parkplatz. Obwohl es im engen Johnsbachtal nicht viel Platz gibt, stört die in der Nähe des Sagenwegs und des Johnsbach führende Straße kaum. Auf den ersten 1,6 km wurde 2010 der neue Erlebniswanderweg "Der wilde John" errichtet. Rund um eine Sage des Riesen John wurden 9 interessante Stationen errichtet. An diesen wird den Kindern und den Erwachsenen in spielerischer Art und Weise die Natur und die Geschichte des Johnsbachtal näher gebracht. Dabei symbolisiert der Riese John den Johnsbach. Der Wildbach wurde in den 1950er und 1960er Jahren zum Schutz der Straße sehr stark verbaut. Im Rahmen des Life-Projekt ( 2009 abgeschlossen ) wurden diese Verbauungen wieder teilweise zurückgenommen.

Die ersten 2 Stationen handeln von der Geburt und Kindheit des Riesen John. Wer noch zu klein ist um die Sage über den wilden John von der Tafel zu lesen, kann sich diese auch per Knopfdruck über die eingebauten Lautsprecher bei der ersten Station vorlesen lassen. Die zweite Station ist ein sehr schöner Spielplatz mit einer großen Sandkiste (inkl. Spielzeug), Stelzenlaufen, Riesenschaukel, Wippe, Geschicklichkeitsparcours über Steine und einem sehr interessanten Spielfeld, wo derjenige gewinnt, der als erster 4 Steine in einer Reihe legen kann.

Bei der 3. Station besteht die Aufgabe darin den Namen und den alpinen Lebensraum von 6 Tieren aus Österreich mittels zweier Elektroden zu verbinden. Bei der 4. Station steht ein kleines Häuschen mit viel Wissenswertem über den Johnsbach. Auf der 5. Station gilt es die Kugel an den Löchern vorbei ins Ziel zu bringen, ohne das sie vorher in ein Loch fällt. Das symbolisiert die gefährliche Reise des Riesen der sich auf Brautschau begibt. Bei der 6. Station wird in spielerischer Weise die Entstehung einer Sage erläutert. Station 7 trägt den Namen "Johns Nightmare" und "Down Under". Auf den letzten Stationen kann man dem Riesen bei der Brautschau helfen und ihn aus der Gefangenschaft der habgierigen Zwerge befreien. Dazu wurde ein riesiger Tisch mit Königssessel für ca. 20 Personen errichtet, der sich auch optimal für eine gesellige Jause eignet. Ein paar Meter weiter können Kinder mit Tennisbällen auf Zwerge schießen und wenn diese umfallen ist der Riese befreit.

Bis dorthin ist der Weg auch für einen Kinderwagen mit großen Reifen geeignet. Der Erlebniswanderweg endet ein paar hundert Meter nach dem Gseng bei der neuerrichteten Holzbrücke für Fußgänger über den Johnsbach. Bis zum Ende des Sagenweg in Johnsbach sind es dann rund 4 km. Nur nach dem kurzen Tunnel in den Ort hinauf ist der Weg leicht ansteigend. In Johnsbach angelangt kann man gemütlich beim Gasthof zum Donner einkehren. Danach geht es entweder zu Fuß den gleichen Weg zurück, oder man fährt mit dem Bus zurück zum Ausgangspunkt beim Weidendom im Nationalpark Gesäuse.

Die Felsen sind eines der dominierenden Elemente im Gesäuse. Auf dem mächtigen Sockel aus Ramsauer Dolomit liegt mit einer Höhe von bis zu ca. 800m Dachsteinkalk. Der Dolomit verwittert leicht. Die zerklüfteten Felsen mit den Schuttmassen am Fuße der Berge bilden die Basis der Berge im Nationalpark Gesäuse. Der hellgraue Dachsteinkalk dagegen verwittert viel langsamer. Durch die Festigkeit des Dachsteinkalks und seine rauhe Anwitterung eignet er sich hervorragend zum Klettern. Die Felsen im Nationalpark Gesäuse sind auch ein beliebter Lebensraum der Felsbrüter wie z.B. Steinadler, Wanderfalke, Uhu, Felsenschwalbe, Kolkrabe und Mauerläufer. Unter der Baumgrenze nisten Schneehuhn, Alpenbraunelle und Schneefink.

Bei all der Schönheit der Natur sollte man aber nie vergessen, dass man sich auf der Wanderung im Gesäuse in einem Nationalpark befindet.

  • Zum Schutz der Natur darf man beim Wandern die vorgegebenen Wanderwege und Kletterrouten nicht verlassen und auch keine neuen Wander - Routen erschließen. 
  • Auf dem Wanderweg zur Hesshütte, so wie anderswo auch, keinen Müll wegwerfen.
  • Beim Wandern unnötigen Lärm vermeiden.
  • Keine Pflanzen ausreißen oder zertreten.
  • Das Zelten und Lagern im Nationalpark Gesäuse ist nicht gestattet.

 
 

Kontakt Impressum Links Touren Tipps Johnsbach