Tamischbachturm Ennstalerhütte wandern bergsteigen gesäuse

 
 
         

 17

 Kilometer

1.546

 Höhenmeter gesamt

 5

 Erlebniswert (1-5)

 4

 Schwierigkeit (1-5)

Webcams:   Hall bei Admont    Johnsbach


Tamischbachturm Ennstalerhütte auf einer größeren Karte anzeigen

Download der GPS Daten von gps-tour.info - Tour Nr. 68798

 Die sehr schöne Bergtour im Nationalpark Gesäuse auf den 2.035m hohen Tamischbachturm beginnt beim Naturpark Pavillon in Gstatterboden auf 570m. Auf den 17 Kilometer mit 1546 Hm gibt es zahlreiche, gute Aussichtspunkte, schöne Almen, die Ennstalerhütte und auf dem Gipfel des Tamischbachturm hat man eine grandiose Aussicht. Vom Hochschwab im Osten sieht man unter anderem viele schöne Berge im Nationalpark Gesäuse, den Dachstein, einige Gipfel in den Schladminger Tauern, Totes Gebirge, Haller Mauern und in weiter Ferne den Großglockner. Neben einer guten Kondition sind festes Schuhwerk und ausreichend Verpflegung für die Tour notwendig. Auf dem sehr gut markierten Wanderwegen gibt es kaum Stellen an denen man über große Steine steigen muss.

Vom Parkplatz beim Naturpark Pavillon in Gstatterboden folgt man den Wanderwegen 648 und 608 über die Ennstalerhütte bis zum Gipfel des Tamischbachturm auf 2.035m. Auf dem ersten Kilometer kreuzt der Wanderweg zweimal eine Forststraße und durch eine kleine Schlucht geht es noch einmal ein paar Höhenmeter bergab. Beim  Gstatterbodenbauer vorbei führt der Wanderweg auf einer Forststraße bis Kilometer 3,3. Bei der Hörantalm auf ca. 930m bietet sich der erste gute Aussichtspunkt und eine erste Gelegenheit für eine kurze Verschnaufpause. Vor der Talstation der Materialseilbahn zur Ennstalerhütte hinauf biegt man vom Forstweg nach links in den Wald hinauf ab. Nach dem Butterbründl gibt es auf rund 1.400m bei Kilometer 6 einen ca. 400m langen Streckenabschnitt. Auf 1.500m erreicht man eine Kreuzung. Kletterer biegen hier vorerst noch nach links in Richtung Tieflimauer ab und auch die beiden Wanderwege vom Erb und Großreifling treffen sich hier mit dem Wanderweg von Gstatterboden auf die Ennstalerhütte zu der es ab hier noch ca. 10min sind. Die Ennstalerhütte bietet neben einer sehr guten Bewirtung ( sehr guter Zirbenschnaps ) eine sehr sonnige Terrasse mit wunderbarem Bergpanorama und Schlafplätze für 50 Personen. Bis zur Ennstalerhütte benötigt man ca. 2,5 Stunden.

Ab der Ennstalerhütte folgt man dem Wanderweg Nr. 648 über 490 Höhenmeter ohne besondere Schwierigkeiten auf den Gipfel des Tamischbachturm. Dieser Abschnitt der Tour wird mit einer Gehzeit von 1,5 Stunden angegeben und die letzten 2 Kilometer vor dem Gipfel haben eine durchschnittliche Steigung von rund 23%. Vom Hochschwab im Osten sieht man unter anderem viele schöne Berge im Nationalpark Gesäuse, den Dachstein, einige Gipfel in den Schladminger Tauern, Totes Gebirge, Haller Mauern und in weiter Ferne den Großglockner. Auch die Ortschaften am Fuße des Tamischbachturm Großreifling, Hieflau und Gstatterboden sind von oben sehr gut auszumachen.

Für den Abstieg vom Tamischbachturm nach Gstatterboden zurück gibt es 3 Möglichkeiten. Erstens kann man natürlich den gleichen Wanderweg zurückgehen. Die zweite Variante führt uns zunächst auf dem gleichen Weg wieder zurück zur Ennstalerhütte, anschließend auf dem direkt bei der Hütte beginnenden Wanderweg zur Hochscheibenalm ( in der Google Map rot eingezeichnet ) und dann auf den Forstwegen nach Gstatterboden. Eine kleine Herausforderung ist der durchschnittlich 40% steile, schmale Weg vom Gipfel des Tamischbachturm zur Hochscheibenalm hinunter. Sollte der Weg noch feucht sein, erschweren viele rutschige Stellen den zwei Kilometer langen Auf-, oder Abstieg. Über die landschaftlich ebenfalls sehr schöne gelegenen Hochscheibenalm erreicht man Gstatterboden nach einem 6 Kilometer langen Marsch über schöne Forstwege.

Die hike and bike Variante beginnt nach der Auffahrt auf der Hochscheibenalm MTB-Tour. Bei der leider unbewirtschafteten Alm wurden extra dafür hölzerne, nationalparktypische Radständer montiert. Im Anschluss daran wandert man entweder über die Ennstalerhütte, oder ein paar hundert Meter östlich beginnend über den 40% steilen Weg auf den Tamischbachturm.

Die Felsen sind eines der dominierenden Elemente im Gesäuse. Auf dem mächtigen Sockel aus Ramsauer Dolomit liegt mit einer Höhe von bis zu ca. 800m Dachsteinkalk. Der Dolomit verwittert leicht. Die zerklüfteten Felsen mit den Schuttmassen am Fuße der Berge bilden die Basis der Berge im Nationalpark Gesäuse. Der hellgraue Dachsteinkalk dagegen verwittert viel langsamer. Durch die Festigkeit des Dachsteinkalks und seine rauhe Anwitterung eignet er sich hervorragend zum Klettern. Die Felsen im Nationalpark Gesäuse sind auch ein beliebter Lebensraum der Felsbrüter wie z.B. Steinadler, Wanderfalke, Uhu, Felsenschwalbe, Kolkrabe und Mauerläufer. Unter der Baumgrenze nisten Schneehuhn, Alpenbraunelle und Schneefink.

Bei all der Schönheit der Natur sollte man aber nie vergessen, dass man sich auf der Wanderung im Gesäuse in einem Nationalpark befindet.

  • Zum Schutz der Natur darf man beim Wandern die vorgegebenen Wanderwege und Kletterrouten nicht verlassen und auch keine neuen Wander - Routen erschließen. 
  • Auf dem Wanderweg zur Ennstalerhütte, so wie anderswo auch, keinen Müll wegwerfen.
  • Beim Wandern unnötigen Lärm vermeiden.
  • Keine Pflanzen ausreißen oder zertreten.
  • Das Zelten und Lagern im Nationalpark Gesäuse ist nicht gestattet.

 

 
 

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