Wörschachklamm Wandern Wörschach Freizeit Tipp Steiermark

 
 
          

Wörschach

650 m

Oberkogleralm

1.116 m

8,4

 Kilometer

485

 Höhenmeter gesamt

4 

 Erlebniswert (1-5)

 Schwierigkeit (1-5)

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 Webcams:     Liezen     Gröbming 

 


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Die wildromantische Wörschachklamm wurde bis 1896 von Fuhrleuten als Transportweg für Holz und Holzkohle verwendet. Da aber das Befahren der Holzbrücken in der steilen Schlucht mit Pferdefuhrwerken sehr gefährlich war, gab man den Transportweg auf. Heute führt ein gut gesicherter Steig mit vielen Holzstiegen und Brücken durch die Wörschachklamm. Mit seinen vielen kleinen Wasserfällen ist die Wörschachklamm ein sehr leicht zu erreichendes und sehenswertes Ausflugsziel in der Obersteiermark. Geöffnet ist die Wörschachklamm im Mai bis Oktober von 8-18h. Neben ein paar Euro für eine Tageskarte kann man auch eine Saisonkarte kaufen. Wobei mit einer Saisonkarten der Zutritt auch außerhalb der Öffnungszeiten gestattet ist. Die Gehzeit durch die Wörschachklamm beträgt ca. 30min.

Auf einigen Schautafeln erfährt man mehr über die interessante und abwechslungsreiche Geschichte der Wörschachklamm und ihrer Umgebung. So gab es bis zum Ende des 19. Jahrhunderts am Klammeingang ein Schwefelbad. Die Schwefelquelle befindet sich ein paar hundert Meter östlich der Wörschachklamm. Wen man nicht über die Burgruine Wolkenstein zurückgeht, kommt man in Richtung Eselranch auch an dieser Schwefelquelle vorbei (grüne Linie in der Google Map). Weitere Themen sind die Holzbringung durch die Klamm, Tuffstein, Gedenktafel an Gabriel Schally - dem Erbauer der Stege durch die Wörschachklamm, Gletschermühlen und nach der Klamm in Richtung Oberkogleralm die Überreste eines Kalkofens. Besonders interessant sind in der Wörschachklamm die Gesteinformen die das Wasser in tausenden Jahren geschaffen hat.

Der Start zur Wanderung durch die Wörschachklamm befindet sich beim Parkplatz (Blaue Markierung in der Google Map). Ein paar hundert Meter nördlich beginnt die Wörschachklamm gleich nach dem Klammstüberl. Nach der Wörschachklamm folgt man der Forststraße zuerst nach Norden und biegt dann an der beschilderten Kreuzung nach Osten ab. Nach der Kreuzung mit dem Wanderweg bergab zur Eselranch wird bald aus dem Wanderweg ein Forstweg. Vor der Oberkogleralm muss man auf der asphaltierten Straße, die bis zum Gasthof Panoramablick und Oberkogleralm führt, 800m lang mit ein wenig Verkehr rechnen. Die regionalen Spezialitäten auf der Oberkogleralm wie z.B Fleischkrapfen, Steirerkäsnockerln, Steirerkäskrapfen sind es auf jeden Fall wert, dass man die ca. 4 Kilometer und 220 Hm (inklusive Aussichtsturm Ennstalblick) an den Rundwanderweg Wörschachklamm anhängt. Neben der Aussichtswarte mit Blick auf 9 Gemeinden in der Obersteiermark und über 80 Berggipfel bietet der kurze Weg von der Oberkogleralm noch einen kleinen Naturlehrpfad auf dem heimische Bäume, Blumen und Pflanzen beschrieben werden. Die Oberkogleralm hat von Dienstag bis Sonntag von 11 bis 20 Uhr geöffnet.

Auf dem Rückweg ist kurz vor dem Ziel der Wanderung die Burgruine Wolkenstein besonders für Kinder noch sehr interessant. Man sollte daher vielleicht mit kleineren Kindern zuerst die Oberkogleralm auslassen und bei der Burgruine Wolkenstein und der Eselranch mindestens eine Stunde Aufenthalt einplanen. Zur Oberkogleralm kann man nämlich auch nach der Wanderung noch mit dem Auto die ca. 5 Kilometer lange Straße hochfahren.

                

 

 

 

               

 
 

       

      

 

Die Gemeinde Wörschach ein paar Kilometer westlich von Weißenbach bei Liezen - Ennstal - Steiermark - Österreich, hat ebenfalls ca. 1.200 Einwohner und liegt auf einer Seehöhe von 643m. Auch Wörschach ist ein sehr guter Ausgangspunkt für viele Wanderungen, Bergtouren, Rad- und Mountainbike Touren. So führt die beliebte für Mountainbiker errichtete Alpentour Austria direkt durch Wörschach und östlich der Wörschacher Klamm hinauf auf den landschaftlich wunderbar gelegenen Spechtensee.

Besonders für Kinder ist die kurze Wanderung (ca. 15 bis 20min) zur Burgruine Wolkenstein hinauf sehr interessant. Die seit dem 19. Jahrhundert verfallene Burg wird heute von einem eigenen Verein erhalten und bietet auch einen sehr schönen Ausblick in das Ennstal und auf das Wörschacher Moor. Da es im Wörschacher Moor viele seltene Pflanzen und Tiere wie z.B. den Wachtelkönig gibt, steht es unter Naturschutz.

 

Das Ennstal wurde, wie so viele Alpentäler in Österreich auch, nach dem größten Fluss benannt. Die Enns ist ein 254 Kilometer langer Nebenfluss der Donau. Sie entspringt im Bundesland Salzburg in den Radstätter Tauern am Fuße des Kraxenkogels. Von Salzburg fließt die Enns in östlicher Richtung durch die Steiermark. Zwischen Admont und Hieflau in der Obersteiermark durchbricht die Enns im Gesäuse, einem sehr engen Tal, die Ennstaler Alpen bevor sie nach Norden in Richtung Oberösterreich weiterfließt und im letzten Abschnitt die Grenze zwischen Oberösterreich und Niederösterreich bildet. Zwischen Enns und Mauthausen mündet die Enns dann als ca. 100m breiter Fluss in die Donau.            

Das Ennstal ist eines der großen Längstäler in Österreich und bildet die geologische Grenze zwischen Nördlichen Kalkalpen und den Zentralalpen südlich der Enns. Die Berge der nördlich gelegenen Kalkalpen sind oft sehr schroff und weniger bewaldet als die südlichen Zentralalpen deren sanftere Berge für Wanderer besser zugänglich sind. Wobei die Berge von Ost nach West immer höher werden. Im oberen Ennstal etwa bei der Grenze der beiden österreichischen Bundesländer Salzburg und Steiermark fließt die Enns südlich am Dachsteingletschers vorbei. Der Dachstein ist mit 2.995m der höchste Berg in der Steiermark. Im Ennstal leben die Leute hauptsächlich vom Tourismus und von der Landwirtschaft. Die größte alpine Wintersportregion findet man rund um Schladming in der Dachstein - Tauern - Region. Wer den Massentourismus nicht so mag, kann von den großen Skigebieten in Schladming - Planai, Schladming Hochwurzen und Hauser Kaibling auf die weiter östlich gelegenen kleinen Skigebiete wie z.B in Gröbming ( Stoderzinken ), Donnersbach (Planneralm, Riesneralm) und Admont (Kaiserau) ausweichen. Schöne Langlaufgebiete gibt es in Ramsau am Dachstein, Tauplitzalm, Liezen / Pyhrn und Admont / Kaiserau. Dazu bietet das obere und mittlere Ennstal für Skitourengeher, Schneeschuhwanderer oder einfach Erholungssuchende viele schöne Touren zum Wandern und Skitouren in entlegenen Seitentälern. Im Frühling, Sommer und Herbst findet man im gesamten Ennstal eine schier unerschöpfliche Auswahl an Wanderwegen, Radwegen und Mountainbike Touren. Das Ennstal ist somit ein wunderbares Urlaubsgebiet für Skifahrer, Snowboarder, Tourengeher, Langläufer und Erholungssuchende im Winter und viele Urlauber kommen im Sommer ins Ennstal um zu Wandern, Klettern, Bergsteigen, Mountainbiken und mit dem Rad auf einer der zahlreichen Radtouren das schöne Alpengebiet zu erkunden. Das Gesäuse ist speziell bei Rafting- und Kajakfahrern sehr beliebt. Um die Natur zu schützen wurden im und in der Nähe des Ennstales viele Naturschutzgebiete angelegt. Wie z.B der Naturpark Sölktäler, Nationalpark Gesäuse und der Nationalpark Kalkalpen.

                                                         

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