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Bergtouren  Hütten im Gesäuse  Leichte Wanderungen

 Der Nationalpark Gesäuse befindet sich in den Ennstaler Alpen und er ist mit 11.054 Hektar der drittgrößte Nationalpark in Österreich. In freier Natur können etwa 90 Brutvogelarten, Murmeltiere, Gämsen, Rehe und Hirsche beobachtet werden. Außerdem gibt es rund 50 Orchideenarten. Der höchste Berg ist das Hochtor mit 2.370m. Die Gebirgsstöcke Buchsteinmassiv, Hochtorgruppe, Lugauer-Zinödlgruppe und Reichensteingruppe bestehen größtenteils aus Dachsteinkalk und Ramsaudolomit.

Es ist jedes Mal sehr beeindruckend wie sich die Enns im Durchbruchstal einen Weg durch die links und rechts steil in die Höhe ragenden Berge gebahnt hat. Die Enns ist speziell im Bereich Gesäuseeingang kein träger, sondern ein reißender, wilder Fluss. Wer dies ganz genau erleben möchte bucht ganz einfach eine Raftingtour auf der Enns. Weiters ist das wildromantische Gesäuse ein Anziehungspunkt für tausende Wanderer, Wildwasserpaddler, Radfahrer, Mountainbiker, Bergsteiger und Erholungssuchende. Im Nationalpark Gesäuses gibt es von 978m bis 1723m insgesamt 9 Almhütten, die ihr Angebot speziell für Wanderer, Kletterer und Bergsteiger ausgerichtet haben. Der Tourismus im Gesäuse begann mit der Eröffnung der Kronprinz-Rudolf Eisenbahn im 19.Jhdt. Als Entdecker gilt der Wiener Bergpionier Heinrich Heß, der viele Erstbesteigungen im Gesäuse durchführte - wie z.B. das Hochtor. Nach ihm wurde auch der wichtigste Stützpunkt in der Hochtorgruppe, die Hesshütte benannt. In den 1920er-Jahren erfolgte die Erschließung zahlreicher Kletterrouten in der Hochtorgruppe, am Admonter Reichenstein und am Buchstein.

Der Nationalpark Pavillon befindet sich in Gstatterboden, einem kleinen Ort im Zentrum des Gesäuse und er ist eine sehr gute Möglichkeit auf der Gesäuse Radrunde eine längere Pause einzulegen. Allein schon die Architektur des Gebäudes und ein modernes Restaurant mit sonniger Terrasse und guter Aussicht auf die Hochtorgruppe sind sehr interessant. In der multimedialen Geologieausstellung, die sich ebenfalls im Naturpark Pavillon Gstatterboden befindet, erfährt man auf sehr interessante Weise mehr über die Geologie und Entstehung des Gesäuses. So gibt es zum Beispiel eine virtuelle Klettertour, eine virtuelle Skiabfahrt über einen Eiszeitgletscher und einen virtuellen Drachenflug über den Nationalpark Gesäuse. Der Parkplatz beim Nationalpark Pavillon in Gstatterboden ist auch der Ausgangspunkt der offiziellen Hochscheibenalm MTB Tour die mitten durch den Nationalpark Gesäuse führt. Ein Geheimtipp unter allen Mountainbikern, da man neben der anspruchsvollen Tour auf die Hochscheibenalm (1195m), auch die wundervolle, naturbelassene Landschaft im Nationalpark Gesäuse sehr gut kennenlernt. Vor allem aber ist die Hochscheibenalm MTB Tour deshalb empfehlenswert, da es entlang der gesamten Strecke viele sehr gute Aussichtspunkte gibt.

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