Doerfelstein Wanderweg Hall bei Admont Wandern

         

6,0

Kilometer

422

Höhenmeter gesamt

5

Erlebniswert (1-5)

4

Schwierigkeit (1-5)

Webcams:    Hall bei Admont    Weng im Gesäuse


Dörfelstein Wanderweg Hall bei Admont auf einer größeren Karte anzeigen

Download der GPS Daten von gps-tour.info - Tour Nr. 110762

 Beim Gemeindeamt in Hall bei Admont gibt es ein paar Parkplätze. Nach 100 Metern in nördlicher Richtung überqueren wir den Hallbach und links an der Kirche vorbei wandern wir die ersten 600m raus aus der schönen, obersteirischen Gemeinde. Der Wanderweg ist gut markiert und ohne nennenswerte Schwierigkeiten. Er wird aber im Wald auf den nächsten 900m stellenweise recht steil. So beträgt die durchschnittliche Steigung bis zum Bergkamm rund 32%. Im Herbst kann es sein, dass man erst auf den letzten Höhenmetern dem Nebel entkommt. Ob der Gipfelbereich nebelfrei ist siehst du am besten über diese Webcam, die am Dörfelstein errichtet wurde. Die letzten 400m am ebenso bewaldeten Kammweg sind dann wieder um vieles flacher. Nach nur 1,7 Kilometer stehen wir am Dörfelstein auf 1.075m. Neben dem sehr schön geschmiedeten Gipfelkreuz steht sogar eine kleine, einfache Unterstandshütte. Besonders gut ist die Aussicht auf den Großen Buchstein, Hochtor, Admonter Reichenstein und die Haller Mauern.

Nach der Rast gehen wir 150m auf dem Bergkamm zurück und wechseln dann auf den südseitig am Dörfelstein als Wanderweg Nr.635 markierten Martha Wölger-Weg zurück nach Hall bei Admont. Das Haus indem die Ennstaler Heimatdichterin wohnte steht neben dem Wanderweg im Ortsteil Sonnberg. In "Holzbüchern" finden sich ausgewählte Texte der bekannten Dichterin, die vom Leben und Arbeiten in der Region erzählen. Auch über ihren Hausberg hat sie ein Gedicht geschrieben.

Von olle Berg do umanand san olte Gschichtn vüll bekannt.

Was früaras Zeiten durt is geschegn und wos den Berg sein Nom hot gebn.

Bolt jeder Bugl, jeder Roan war voller Gold und Edelstoan.

Goar in der Oanschicht, hin in Grobn hoassts, lagert wo a Schatz vagrobn.

Grad oaner, schauts her, war nix wert. Han nia va eahm ka Gschicht no g`hört.

Da segi is da DÖRFLSTOAN. Geht koa Tourist hin, is eahm z`kloan.

Ob mi wos gfreit hot oder druckt, bin ollwei gern do obn g`huckt.

Han aussi g`schaut in d`weite Welt.

Wos helfert`s, wa der Berg voll Geld und hätt mir g`schenkt sein ganzes Gold?

I wa jo heit genauso olt und wa nit sicher, ob de stund mi nit da Tod schon o`holn kunnt.

Wann i recht reich war, gschach ma hoart. So bin i oarm und z`friedn und woart.

Es reut mi nit, dass ma bis z`lesst da Dörflstoan da liabast g`west.

Hon do mei erschte Pfeifn gracht (probiert holt, ob is zaumbracht!).

Hon do mein Hund auf d`Hosn g`husst und`s erschtemol a Dirndl busst….

Und bin i aft in spätern Joahrn van Leben hibsch ruffat anpackt wordn –

Am Dörflstoan woars grad wia heit:

Ham d`Vögerl gsunga, d`Sun hot gscheint.

Mei ganzer Zorn, mei Traurigsein woar furt –I hob mi müassn gfrein!

Wanns a neamd woass und glaubt –

I moan es is do a Schatz in Dörflstoan!

  

Martha Wölger

 
 

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