Wandern im Winter Winterwanderwege

         

 

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 Auch im Winter gibt es in Österreich wunderbare Wanderwege. Der besondere Reiz einer Winterwanderung liegt in der weich konturierten Landschaft mit den märchenhaften Licht- und Schattenspielen. Meistens findet man in den Wintersportorten gut präparierte Wanderwege. Viele befinden beginnen im Tal an enden meist bei einer Skihütte oder Schutzhütte. Einige Winterwanderwege führen dich gesichert sogar bis auf einen leicht erreichbaren Gipfel mit wunderbarer Aussicht. Oft sieht man dabei große Schneeflächen auf deren Oberseite sich Eiskristalle gebildet haben und die dann in der Sonne wie Diamanten funkeln. Im Winter ist es in den Bergen noch stiller, was geradezu zu einer meditativen Stimmung führt. Die beste Gelegenheit für gute Gespräche mit seinen Wanderkameraden, oder für sich allein. Wandern ist ein sehr risikoloser, gesunder Sport. Ohne große Investitionen in die Ausrüstung belebt man den Körper durch mehr Fitness und Stärkung der Abwehrkräfte. Die wunderbaren Erlebnisse wirken sich positiv auf das seelische Wohlbefinden aus.

Zieh dir für die Winterwanderung nur hohe Wanderschuhe mit einer griffigen, steifen Gummisohle an. Je steifer desto besser. Dann hast du auch bei Eis und Schnee einen guten Halt. Neben einer gewissen Atmungsaktivität ist es vor allem wichtig, dass die Schuhe wasserdicht sind. Damit man keine kalten Füße bekommt, ist auch die Wahl der richtigen Socken sehr wichtig. Niemals Socken aus reiner Baumwolle, sondern spezielle Berg- oder Trekkingsocken mit einem Mischgewebe oder Schurwolle anziehen. Besonders bei längeren Touren sollte man ein zweites Paar Socken einpacken. Damit von oben kein Schnee hineinkommt sind Gamaschen oder Skihosen aus einem leicht dehnbaren Material empfehlenswert.

Die Bekleidung sollte nach dem Zwiebelschalenprinzip aus mehreren Schichten bestehen. Auch die Unterwäsche sollte atmungsaktiv sein. Niemals Baumwollshirts oder Jeans anziehen, denn einmal nass trocknen sie nur sehr langsam. Feuchte Kleidung die den Schweiß nicht nach außen transportiert lässt in den Pausen schnell ein Kältegefühl aufkommen. Beim Aufstieg genügen ein Pulli aus Fleece und darüber eine winddichte, atmungsaktive Jacke mit einer Kapuze. Zum Wechseln am besten eine zweite Haube, Fäustlinge, einen Schal, Fleece Pullover und Socken mitnehmen.

Weiters solltest du eine kleine Jause, warmes Getränk in einer Thermoskanne, Stirnlampe, Sonnencreme, Handy, etwas Geld, Kamera, kleines Verbandszeug und Wanderkarte einpacken. Die Wanderkarte ist auch dann empfehlenswert, wenn man die Tour vorher auf sein GPS-Gerät gespeichert hat.

  

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