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 Das Naturjuwel Johnsbach im Gesäuse ist ein kleiner Ort mit nicht einmal 200 Einwohnern und liegt in einem Seitental des Gesäuse, Bezirk Liezen, Bundesland Steiermark Österreich, Austria.

Umgeben von den bizarren und neben dem schmalen Tal steil in die Höhe ragenden Bergen des Gesäuses liegt Johnsbach auf einer Höhe von ca. 750 bis 850 Meter. Große Teile von Johnsbach stehen unter Naturschutz und gehören zum Nationalpark Gesäuse. Wer ständig in Johnsbach leben will, muss sich an die Natur gewöhnen. Den so schön die Natur in Johnsbach ist, das Leben in den Bergen kann oft ziemlich rauh sein. So ist die einzige Straße nach Johnsbach im Sommer oft wegen Vermurrungen und im Winter wegen akuter Lawinengefahr für einige Tage gesperrt.

Die erste urkundliche Erwähnung von Johnsbach war im Jahre 1139. Ursprünglich war Johnsbach im Gesäuse eine Bergbaugemeinde in der Kupfer und Eisen abgebaut wurde. In der heutigen Zeit hat sich die Gemeinde Johnsbach im Gesäuse in eine Tourismusgemeinde gewandelt. Das Johnsbachtal ist der Ausgangspunkt für sehr viele schöne Wanderungen auf Hütten und die Berge im Gesäuse. Wie z.B. Haindlkarhütte, Hesshütte, Mödlingerhütte, Hochtor, Sulzkaralm, Haselkaralm, Zeiringeralm und Köblalm.

Freizeitangebote Johnsbach - Gesäuse im Sommer : Mountainbiken, Klettern, Bergsteigen, Nordic Walken, Canyoning, Rafting, Wandern 

Freizeitangebote Johnsbach - Gesäuse im Winter : Hundeschlittenfahren, Schneeschuhwandern, Skitouren, Eisstockschießen, Rodelbahn - Ebneralm. 

       

Das Gesäuse: Der Nationalpark Gesäuse in den Ennstaler Alpen/Gesäuse ist mit 11.054 Hektar der drittgrößte Nationalpark in Österreich. Der höchste Berg ist das Hochtor mit 2370m. Die beiden Gebirgsstöcke Buchsteinmassiv und Hochtorgruppe bestehen größtenteils aus Dachsteinkalk und Ramsaudolomit.

Es ist jedes Mal sehr beeindruckend wie sich die Enns im Durchbruchstal einen Weg durch die links und rechts steil in die Höhe ragenden Berge gebahnt hat. Die Enns ist speziell im Bereich des Gesäuseeingang kein träger, sondern ein reißender, wilder Fluss. Wer dies ganz genau erleben möchte bucht ganz einfach eine Raftingtour auf der Enns. Weiters ist das wildromantische Gesäuse ein Anziehungspunkt für tausende Wanderer, Wildwasserpaddler, Radfahrer, Bergsteiger, Rodler und Erholungssuchende. Im Bereich des Gesäuses gibt es von 978m bis 1723m insgesamt 9 Almhütten, die ihr Angebot speziell für Wanderer und Bergsteiger ausgerichtet haben.

Die "Hauptstadt" des Gesäuses, oder auch "Xeis" genannt ist der kleine Ort Gstatterboden. Der Nationalpark Pavillon Gstatterboden ist eine sehr gute Möglichkeit auf der Gesäuse Radrunde eine längere Pause einzulegen. Allein schon die Architektur des Gebäudes und ein modernes Restaurant mit sonniger Terrasse und guter Aussicht auf die Hochtorgruppe sind sehr interessant. In der multimedialen Geologieausstellung, die sich ebenfalls im Naturpark Pavillon Gstatterboden befindet, erfährt man auf sehr interessante Weise mehr über die Geologie und Entstehung des Gesäuses. So gibt es zum Beispiel eine virtuelle Klettertour, eine virtuelle Skiabfahrt über einen Eiszeitgletscher und einen virtuellen Drachenflug über den Nationalpark Gesäuse. Der Parkplatz beim Nationalpark Pavillon in Gstatterboden ist auch der Ausgangspunkt der offiziellen Hochscheibenalm MTB Tour die mitten durch den Nationalpark Gesäuse führt. Ein Geheimtipp unter allen Mountainbikern, da man neben der anspruchsvollen Tour auf die Hochscheibenalm (1195m), auch die wundervolle, naturbelassene Landschaft im Nationalpark Gesäuse sehr gut kennenlernt. Vor allem aber ist die Hochscheibenalm MTB Tour deshalb empfehlenswert, da es entlang der gesamten Strecke viele sehr gute Aussichtspunkte gibt. Wer also konditionell sehr gut drauf ist und die Gesäuse Radtour mit dem Mountainbike fährt, kann sich überlegen ob der den Teilabschnitt der Gesäuse Radtour zwischen Hieflau und Gstatterboden nicht doch über die Hochscheibenalm fahren möchte.

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